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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Dezember 2015

Verkehr: Über die Schulter schauen

AUFGEPASST im Straßenverkehr: Vor allem an Kreuzungen ist der Schulterblick überaus wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Foto: Fränkle

AUFGEPASST im Straßenverkehr: Vor allem an Kreuzungen ist der Schulterblick überaus wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Foto: Fränkle

 

Auto- und Fahrradfahrer sollen besser aufeinander achten

Karlsruhe gilt als fahrradfreundliche Stadt. Den einen oder anderen Preis hat sie dafür schon eingeheimst. Trotzdem kommt es immer wieder zu Unfällen.

„Das Grundproblem im Verkehr ist, dass er immer mit Risiko behaftet ist. Ohne Verantwortung für sich selbst und andere geht da nichts“, sagte Bürgermeister Michael Obert. Anlass dieser Äußerung war die vorige Woche erfolgte Vorstellung der Aktion „Danke für den Schulterblick“, die sich hauptsächlich an Autofahrer richtet.

„In nächster Zeit verteilen wir 2.000 Duftherzen, die sich die Leute an den Rückspiegel hängen können – als Erinnerung“, erklärte Johannes Schell vom Stadtplanungsamt. Die Herzen sollen an ausparkende Fahrerinnen und Fahrer, etwa in Parkhäusern, verteilt werden. Auch in den 500 Stadtmobilen sollen die Herzen aufgehängt werden. Dazu soll auf der Homepage erklärt werden, was es damit auf sich hat, so Anja Orth, Marketingleiterin bei Stadtmobil.

Was für Autofahrer der Schulterbllick beim rechts abbiegen ist, ist es für Fahrradfahrer beim links abbiegen. Vor allem im Grundschulalter gibt es deshalb schon viele Kurse und Wettbewerbe. Das kann zu einem umgekehrten Erziehungseffekt führen, wie Erster Polizeihauptkommissar Wilfried Fritsch anmerkte: „Die Kinder werden zum Vorbild für die Eltern“. -jäm-

 
 

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