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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Dezember 2015

Gemeinderat: Schloss soll auch im nächsten Jahr leuchten

AUSKLANG MIT NACHKLANG: Zum Finale des Festivalsommers zum 300. Stadtgeburtstag konnten Besucher die Schlossfassade mit eigenen leuchtenden Werken bespielen. Dieses Format soll es auch beim „Festivalsommer Karlsruhe 2016“ geben. Foto: Fränkle

AUSKLANG MIT NACHKLANG: Zum Finale des Festivalsommers zum 300. Stadtgeburtstag konnten Besucher die Schlossfassade mit eigenen leuchtenden Werken bespielen. Dieses Format soll es auch beim „Festivalsommer Karlsruhe 2016“ geben. Foto: Fränkle

MITMACHEN: Sich Einbringen war beim Stadtgeburtstag angesagt. Foto. Fränkle

MITMACHEN: Sich Einbringen war beim Stadtgeburtstag angesagt. Foto. Fränkle

ENGAGEMENT GEZEIGT: Zahlreiche der über 300 Volunteers, die beim Stadtgeburtstag ehrenamtlich geholfen hatten, verfolgten die Sondersitzung in ihren blauen „Dienst-Shirts“ von der Empore aus. Foto: Fränkle

ENGAGEMENT GEZEIGT: Zahlreiche der über 300 Volunteers, die beim Stadtgeburtstag ehrenamtlich geholfen hatten, verfolgten die Sondersitzung in ihren blauen „Dienst-Shirts“ von der Empore aus. Foto: Fränkle

 

Sommermärchen zum 300. Stadtgeburtstag hat Nachklang / Festivalsommer wird Dachmarke

Der 300.Stadtgeburtstag stand am Dienstag zweimal im Blickpunkt des Gemeinderats. Zunächst in einer Sondersitzung des Plenums, auf der OB Mentrup, Fraktionen und Einzelstadträte ihre Bilanz des Sommermärchens zogen. Danach im Hauptausschuss, der für 2016 einen Nachklang unter der Dachmarke Festivalsommer beschloss.

Damit können sich die Menschen in Stadt und Region auf eine Neuauflage der Schlosslichtspiele im kommenden Jahr freuen. Und auf mehr als das: Der Publikumsrenner des 300. Stadtgeburtstags soll zum Kernstück eines „Festivalsommers Karlsruhe“ werden. Unter dieser Dachmarke sollen nach dem in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschluss des Hauptausschusses neben der Illumination der Schlossfassade weitere erfolgreiche Formate aus dem Jubiläumsjahr wie das SWR-Wochenende mit Comedy, Jazz und Schlager, und etablierte Veranstaltungen wie „Das Fest“, „Kamuna“ und „Zeltival“ stehen. Für Ausgestaltung, Umsetzung und Gesamtkoordination ist die Karlsruhe Event GmbH (KEG) verantwortlich.

Eventstadt Karlsruhe

„Unter der eingeführten Marke Festivalsommer Karlsruhe könne die Stadt „ihren Erlebniswert als Eventstadt erneut unter Beweis stellen“, zeigt sich KEG-Geschäftsführer Martin Wacker überzeugt. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup unterstreicht: „Mit dem neuen Format lebt der Geist von KA300 weiter. Wir festigen einerseits das Image Karlsruhes als kultureller Sommermetropole der gesamten Region und lassen die Erinnerung an das Sommermärchen bei den Menschen in der Stadt wieder aufleben.“

Der Festivalsommer Karlsruhe soll von Juli bis September dauern. In dieser Zeit bilden die Schlosslichtspiele sechs Wochen lang den allabendlichen Besuchermagneten auf dem Schlossplatz. Die Hälfte der auf rund 900.000 Euro veranschlagten Kosten für die Illumination der Schlossfassade soll über Sponsoringerlöse und „Crowdfunding“ aufgebracht werden – im Rahmen der Aktion „Wir lassen das Schloss leuchten“ können alle gegen einen Spendenbeitrag Teil der Schlosslichtspiele werden.

Peter Weibel und ZKM kuratieren Schlosslichtspiele

Ein weiteres Viertel der Kosten soll über das Kooperationsmarketing in Zusammenarbeit mit der KASIG gedeckt werden, das restliche Viertel durch Einsparungen bei der Stadtmarketing GmbH. Peter Weibel und das ZKM kuratieren auch im nächsten Jahr die Schlosslichtspiele und übernehmen die künstlerische Leitung. Den Schlusspunkt des Festivalsommers Karlsruhe 2016 soll Mitte September die „Lange Nacht der Musik“ setzen – mit Straßenmusik und Bands in der City und Abschlusspartys in den Clubs.

Vor dem grünen Licht aus dem Hauptausschuss zum „Festivalsommer Karlsruhe 2016“ stellte OB Mentrup dem Gemeinderat in einer Sondersitzung den Evaluationsbericht des 300. Stadtgeburtstags vor und unterstrich in seiner Bilanz den identitätsstiftenden Charakter des Festivalsommers, die nachhaltig angelegten Feiern, die Stärkung des Wir-Gefühls der Karlsruher wie auch des Images in der Außenwirkung. Diese rundum positiven Effekte und das beispielgebende Engagement der Bürgerinnen und Bürger hoben in einer gut 90-minütigen Aussprache auch sämtliche Rednerinnen und Redner aus den Reihen der Fraktionen und Einzelstadträte hervor. Beitrag zur Aussprache auf Seite 3. -bw-/-trö-

 
 

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