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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Dezember 2015

Hauptausschuss: Provisorium als Bleibe

ÜBERZEUGENDES KONZEPT: Die Bürgergemeinschaft kann das „Schaufenster Nordwest“   zum festen Bürgerzentrum weiterentwickeln. Foto: Fränkle

ÜBERZEUGENDES KONZEPT: Die Bürgergemeinschaft kann das „Schaufenster Nordwest“ zum festen Bürgerzentrum weiterentwickeln. Foto: Fränkle

 

„Schaufenster Nordwest“ wird vorläufiges Bürgerzentrum

Elterncafé, Bürgersprechstunde, Seniorentreff, Bücheregal, Kurse in Modedesign oder in Häkeln und Stricken: In den acht Monaten seines Bestehens hat die Bürgergemeinschaft Nordweststadt das „Schaufenster Nordwest“ bereits mit reichlich Leben gefüllt.

Und der Verein will den Treff im Container auf dem Walther-Rathenau-Platz, der als Stadtteilprojekt zum 300. Stadtgeburtstag angelegt war, um den Bedarf an einem Bürgerzentrum herauszufinden und den Betrieb zu testen, zum zumindest vorläufigen Zentrum weiterentwickeln.

Der Hauptausschuss des Gemeinderats stimmte auf seiner jüngsten öffentlichen Sitzung unter Vorsitz von OB. Dr. Frank Mentrup dem entsprechenden Antrag der Bürgergemeinschaft zu und stellte sich ebenso unisono hinter den Vorschlag des Bürgermeisteramts, den Treff im Container weiter zu genehmigen und Mietkostenzuschuss zu gewähren. Die breite Resonanz auf die Angebote, vor allem das von der Bürgergemeinschaft vorgelegte Konzept mit Aktivitäten für alle Generationen und Kooperationen mit Kirchen, Institutionen und Unternehmen, stießen im Ausschuss auf ungeteilte Zustimmung.

Ihre Fraktion folge „gerne“ dem Vorschlag der Verwaltung sprach SPD-Stadträtin Yvette Melchien vom „richtigen Weg“, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Für CDU-Stadtrat Dr. Klaus Heilgeist entsprach das von der Bürgergemeinschaft vorgelegte Konzept „voll und ganz“ den Vorgaben, die der Gemeinderat zur Förderung von Bürgerzentren beschlossen hatte. Einzig bei den Kosten für die Heizung sah er Spielraum nach unten. GRÜNE-Stadtrat Joschua Konrad freute sich über den „bisherigen guten Verlauf“ und dankte dem Bürgerverein „für sein überzeugendes Konzept“. Wie Friedemann Kalmbach: „Wenn so viele Engagierte auf ein Bürgerzentrum drängen, dann müssen wir es fördern“, betonte der GfK-Stadtrat. -trö-

 
 

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