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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Dezember 2015

Kultur: Stadtbuch ist klein und oho

Ein Karlsruher Stadtbuch geht immer – als Geschenk. Vorausgesetzt, der Beschenkte ist neugierig, schätzt Anregungen und will seine Stadt neu betrachten. All das und mehr erfüllt die aktuelle Ausgabe des knapp 500 Seiten umfassenden und trotzdem kleinen Büchleins. Wie sich Karlsruhe anfühlt, bleibt nicht länger abstrakt, sondern prägt in Braille-Schrift und damit im wörtlichen Sinne das Cover.

Die 17. Ausgabe dient als Gastronomieführer mit 400 Restaurants, Bars, Weinstuben, Pubs und Schnellimbissen, vom Gartenlokal bis zum Gewölbekeller, vom Frühstückscafé bis zum Essensangebot nach Mitternacht. Wo und wie man allein oder als Gruppe Wein, Whiskey, Gin, Kaffee oder Kuchen, Schokolade und mehr verkosten kann, verrät der Beitrag „Auf die Probe gestellt“. Das Stadtbuch ist aber auch Kultur- und Shopping-Guide, bietet Hunderte von Freizeittipps, Antworten auf Alltagsfragen, Infos zu sozialen Belangen und Tipps, die helfen können, Geld zu sparen. „Karlsruhe zieht an“, nennt sich einer der Beiträge über die hiesige Modeszene, ein anderer führt durch die Unterwelt und stellt mit dem Landgraben Karlsruhes größtes Bauwerk vor. Von unten geht es wieder nach oben, ins Grüne. „Ernte gut, alles gut“ beschäftigt sich mit cleveren Formen städtischen Gärtnerns und „Aktuell wie selten“ mit Theatern samt Spielplänen in Stadt und Region. Das Stadtbuch ist im Buchhandel für 6,90 Euro erhältlich. Einige Leseproben sind im Internet zu finden: www.karlsruherstadtbuch.de. -maf-

 
 

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