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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Dezember 2015

CDU-Bundesparteitag: Signale aus Karlsruhe

EINE IMPRESSION DER STRAHLKRAFT des 300. Stadtgeburtstags überreichten OB Mentrup und BM Gabriele Luczak-Schwarz (links) Kanzlerin Angela Merkel zum CDU-Parteitag in Karlsruhe. Foto: Fränkle

EINE IMPRESSION DER STRAHLKRAFT des 300. Stadtgeburtstags überreichten OB Mentrup und BM Gabriele Luczak-Schwarz (links) Kanzlerin Angela Merkel zum CDU-Parteitag in Karlsruhe. Foto: Fränkle

 

Merkel spricht von „humanitärem Imperativ“

Rund 1.000 Journalisten aus aller Welt, ebenso viele Delegierte aus ganz Deutschland und natürlich die Bundeskanzlerin – der 28. Bundesparteitag der CDU hat Karlsruhe tagelang ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Eine Medienresonanz auf die Rede von Angela Merkel, „wie es mir in meiner ganzen Karriere nicht vergönnt war“, registrierte denn auch CSU-Chef Horst Seehofer als Gast bei der Schwesterpartei.

Die „Karlsruher Erklärung zu Terror und Sicherheit, Flucht und Integration“ mit der Kompromissformel, den Zuzug von Flüchtlingen „spürbar zu verringern“, sorgte schon im Vorfeld für Schlagzeilen. Dann die Rede der Bundeskanzlerin. In der „größten Flüchtlingsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg“ sieht Merkel eine „historische Bewährungsprobe für Europa“, spricht vom „humanitären Imperativ“ und erneuert das Versprechen: „Wir schaffen das!“ Es gehöre „zur Identität unseres Landes, Größtes zu schaffen“, erinnert sie an die gesellschaftlichen Tugenden im Nachkriegs-Deutschland. Stehender Applaus, minutenlang, sagt: Die Botschaft ist angekommen.

Noch vor der CDU-Prominenz am Rednerpult hieß OB Dr. Frank Mentrup die Delegierten in Karlsruhe als Stadt „voller Ideen und Tatendrang“ willkommen. Er gratulierte der CDU zum 70. Geburtstag, unterstrich die Rolle der Volksparteien für die kommunale Daseinsvorsorge und ließ im Verweis auf den 300. Stadtgeburtstag den Gründergeist lebendig werden. Aus dem „Versprechen auf Freiheit“, den „Freiräumen, Talente zu entfalten“, „freien Grenzen“ habe sich die Stadt entwickeln können. Nicht „Abschottung“, „Selbstbewusstsein“ sei gefragt, legte er den Delegierten ans Herz. -bw-

 
 

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