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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Dezember 2015

Gemeinderat: Erwerb Palais und Dragonerkaserne

MARKGRÄFLICHES PALAIS AM RONDELLPLATZ: Der Termin für den Eigentumsübergang ist abhängig von der Fertigstellung des BBBank-Neubaus. Foto: Fränkle

MARKGRÄFLICHES PALAIS AM RONDELLPLATZ: Der Termin für den Eigentumsübergang ist abhängig von der Fertigstellung des BBBank-Neubaus. Foto: Fränkle

 

Aktive Grundstückspolitik / städtische Optionen nach Neubau BBBank / KONS-Domizil

Der Gemeinderat hat in nichtöffenticher Sitzung dem Erwerb des Markgräflichen Palais von der BBBank zugestimmt, nachdem über den Eigentumswechsel grundsätzliche Einigkeit erzielt worden war. Außerdem wurde der Kauf des Anwesens Kaiserallee 12 c von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befürwortet.

Die BBBank nutzt das Rondellplatz-Gebäude als zweiten Verwaltungssitz. Sie plant den Verwaltungsneubau an anderer Stelle in Karlsruhe. Der Stammsitz Herrenstraße wird weiter genutzt. „Das am Rondellplatz gelegene Markgräfliche Palais ist als Teil der Sachgesamtheit ‚Via Triumphalis‘ und aufgrund seiner Nähe zum Rathaus für die künftige Entwicklung der Innenstadt von großer Bedeutung“, betonte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

Der Erwerb stehe für die Neuausrichtung des städtischen Immobilienmanagements: aktive Grundstückspolitik betreiben und besonders bei attraktiven Standorten die Gunst der Stunde nutzen. Mittelfristig bietet das Gebäude Flächen für die Stadt. Spätestens Anfang 2019 ergebe sich die Möglichkeit, so Luczak-Schwarz, Verwaltungsflächen an mehreren City-Standorten zu entmieten und in der Karl-Fried­rich-Straße zusammenzuführen.

Der Kauf der Kaiserallee 12 c noch vor Jahresende erfolgt im Rahmen des Erstzugriffsrechts für das Badische Konservatorium (KONS) und andere öffentliche Bildungseinrichtungen. Die Dragonerkaserne steht derzeit leer. Mit dem KONS als staatlich anerkannte Musikschule erfüllt die Stadt einen öffentlichen Bildungsauftrag.

Die Dragonerkaserne bietet die Möglichkeit, das unter Raumnot leidende KONS in zentraler Lage im Bestandsgebäude und damit an einem Standort zusammenzuführen. Weitere Nutzungen für öffentliche Einrichtungen sind geplant. Eine entsprechen­de Konzeption wird nun erarbeitet. - rie-

 
 

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