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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Dezember 2015

Gemeinderat: Selbstständig bleiben

 

Ältere Menschen: Förderung ambulanter Hilfsdienste

Die meisten älteren Menschen möchten so lange wie praktikabel selbstständig bleiben und in ihrer eigenen Wohnung leben. Und das bei möglichst guter Gesundheit. Wer allerdings auf Hilfe und Pflege angewiesen ist, muss nicht immer zwingend ins Heim, sondern kann sich auch ambulanter Dienste bedienen. Der Gemeinderat hat am Dienstag einstimmig Förderrichtlinien zur ambulanten Unterstützung Hilfe- und Pflegebedürftiger beschlossen.

Mit dem Votum fließen 2016 auch 47.000 Euro, die bei den Etatberatungen im März noch mit Sperrvermerk versehen wurden, weil es an einem Konzept fehlte.

Die Richtlinien gliedern sich in zwei Teile. Mit 35.000 Euro soll in Karlsruhe eine spezielle Wohnberatungsstelle gefördert werden. Ratsuchende finden hier fachliche Hilfe zu Fragen rund um altersgerechte Möblierung von Wohnungen, bauliche Anpassungen oder technische Hilfsmittel. Hinzu kommt ein freiwilliger Begleitservice. Bewegungsangebote für aktive Ältere gibt es zuhauf. Ein zweiter Konzeptbaustein hat deshalb jene Senioren im Blick, die körperlich eingeschränkt, geistig nicht mehr ganz auf der Höhe oder psychisch angeschlagen sind. Bewegung definiert sich dabei nicht nur im klassischen Sinne, sondern meint auch geistige Aktivierung.

Erste Projektideen liegen vor. Die Demenzinitiative etwa schlägt als „Kultur-Tandems für Menschen in der Frühphase einer Demenz“ vor. Förderanträge stellen können gemeinnützige Institutionen, freie Träger oder ein Zusammenschluss mehrerer Partner. Näheres zum Thema finden Interessierte im Netz auf www.karlsruhe.de/senioren unter der Rubrik „Aktuelles“. -maf-

 
 

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