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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Dezember 2015

Kombilösung: Fast freier Blick auf Pyramide

FREIRAUM für Passanten und Pyramide ist mit der Asphaltierung des Marktplatzes entstanden, auch wenn immer wieder neue Arbeiten anstehen. Foto: Fränkle

FREIRAUM für Passanten und Pyramide ist mit der Asphaltierung des Marktplatzes entstanden, auch wenn immer wieder neue Arbeiten anstehen. Foto: Fränkle

 

Vorbereitungen für Nord-Süd-Tunnel / Taucher haben Unterwasserbeton verlegt / Zugang zum Wahrzeichen

Der Karlsruher Marktplatz hat noch vor Jahresende ein weiteres, markantes Stück Oberfläche zurückgewonnen: Die auf der Nordseite ausgedehnte Asphaltschicht ermöglicht nun freien Blick auf die Pyramide: keine Baugrube rundherum.

Karlsruhes Wahrzeichen wird wegen der anhaltenden Arbeiten nur weiter von einer eigenen und dichten Absperrung am Fundament geschützt. Unterirdisch geht es am Marktplatz und an vielen anderen Stationen ununterbrochen voran, wie KASIG-Beispiele zu Sachstand und Plänen zeigen: So laufen in der Karl-Friedrich-Straße die Vorbereitungen für den bergmännischen Bau des 250 Meter langen Tunnelabschnitts zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor auf Hochtouren.

Im Bereich der Trompete unterhalb der Kreuzung Karl-Friedrich- und Hebelstraße, wo die zweigleisige Strecke in der U-Haltestelle Marktplatz dreigleisig wird, nehmen Kombibauer die Bohrungen zur Injektion von Feststoff und Weichgel vor. Diese ermöglichen, dass sich ab Jahresanfang ein Bagger durch das Erdreich vorarbeiten kann. Von den anstehenden Arbeiten ist an der weitestgehend geschlossenen Oberfläche der Karl-Friedrich-Straße aber nichts zu bemerken.

Rund um die Uhr werden auch Fortschritte für den Nord-Süd-Tunnel erzielt, im Nordkopf des Ettlinger Tors etwa, von dem aus der bergmännische Bau Richtung Marktplatz beginnt, die technischen Anlagen für den druckluftunterstützten Vortrieb installiert. Im Kombibauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor wird indes die Hochdruckinjektions-Sohle verankert, am Kongresszentrum, wo inzwischen auch der Straßenbau begonnen hat, der östliche Teil des Deckels überschüttet.

Am Mühlburger Tor läuft die Herstellung der Wände im Bereich des Zielschachts, am Durlacher Tor werden die ersten endgültigen Haltestellensohlen noch dieses Jahr betoniert. Am künftigen Halt Lammstraße erledigten Taucher den Einbau von Unterwasserbeton in einer Teilbaugrube. Gegenüber, im nördlichen Teil der Lammstraße, ist die Oberfläche dicht. An der Südostecke Lamm- und Kaiserstraße ist die Andienöffnung für den Aushub des Erdreichs freigelegt und mit Absturzsicherung ausgestattet. Auch dort können somit Bagger anrollen. In der Tunnelröhre ist das westliche Schott zur Sicherung der Haltestelle installiert. Weitere Infos: www.diekombiloesung.de. -red-/-mab-

 
 

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