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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Dezember 2015

Senioreneinrichtung Oststadt: Offenes Haus geplant

 

Heimstiftung und Hoepfner unterzeichnen Letter of Intent

Die Bebauungsplanung des 20.000 Quadratmeter großen Grundstücks der Hoepfner Bräu im Rahmen des „Smart Quarter“ Hoepfner-Areals nimmt Formen an.

Der Stiftungsvorstand der Heimstiftung Karlsruhe, Bürgermeister Martin Lenz, und Dr. Friedrich Georg Hoepfner unterzeichneten den Letter of Intent, eine Absichtserklärung zum Betrieb des neuen Hauses durch die Heimstiftung. Die Einrichtung mit 100 Pflegeplätzen und Betreutem Wohnen versteht sich als modernes Quartiershaus mit sozialraumorientiertem Versorgungsansatz. Als Ersatz für das in der Oststadt verwurzelte Seniorenzentrum am Klosterweg soll das neue Pflegeheim in Kooperation mit der Mobilen Pflege Fidelitas, der Tagespflege am Klosterweg und dem Betreuten Wohnen eine vernetzte Versorgungsstruktur für den Stadtteil bieten.

In den Hausgemeinschaften mit jeweils bis zu 15 Plätzen werden pflegebedürftige Menschen von festen Bezugspersonen betreut, den sogenannten Präsenzkräften. Das Wohnen soll dem bisher gewohnten häuslichen Lebensumfeld möglichst nahekommen. Das Pflegeheim lädt dazu ein, ein offenes und lebendiges Haus im und für den Stadtteil zu sein. Eine öffentliche Gastronomie mit Terrasse ist zentraler Ort der Begegnung für die Bewohner und ihre Angehörigen sowie die Menschen im Stadtteil. Die Kooperation mit der Kindertagesstätte im gleichen Haus fördert das zukunftsträchtig generationenübergreifende Zusammenwirken. Für die im Erdgeschoss vorgesehene Physiotherapiepraxis wird noch ein Betreiber gesucht.

In Kooperation mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI) soll durch Einsatz moderner Technologie in der Pflege den Beschäftigten die Pflege und Betreuung erleichtert sowie die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohnern erhöht werden. „Das Haus wird sich auf dem Markt als modernes und innovatives Pflegeheim präsentieren“, freuen sich Bauherr Dr. Hoepfner und Stiftungsvorstand Martin Lenz über die gelungene Kooperation.

Je nachdem, wie sich der Fortschritt des Bebauungsplanverfahrens gestaltet, soll im zweiten Quartal 2016 der Bauantrag eingereicht werden, sodass der Umzug in das neue Pflegeheim auch bis spätestens Ende 2018 erfolgen kann. Gleichzeitig plant Hoepfner im Anschluss an das Pflegeheim drei Wohnhäuser – barrierefrei und seniorengerecht.-red-

 
 

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