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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Dezember 2015

Patenschaft: Patenkind hat Jubiläum

EMPFANG: EB Wolfram Jäger (l.) übergab dem Leiter des Bildungszentrums Dr. Andreas Weber ein Präsent der Stadt. Foto: Knopf

EMPFANG: EB Wolfram Jäger (l.) übergab dem Leiter des Bildungszentrums Dr. Andreas Weber ein Präsent der Stadt. Foto: Knopf

 

Bildungszentrum Karlsruhe wird 30 Jahre / Festlicher Empfang

Zu einem festlichen Empfang anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Bildungszentrums Karlsruhe lud die Stadt kürzlich ins Gästehaus Solms ein.

Der Jubilar hatte einen   Vorgänger: Zunächst war in den Räumlichkeiten des Bildungszentrums am Hauptbahnhof die Zivildienstschule untergebracht. Jugendliche, die den Ersatzdienst leisteten, wurden in Seminaren in politischer Bildung unterrichtet.

Bereits 1987 übernahm die Stadt die Patenschaft für diese Einrichtung, eine einzigartige Patenschaft dieser Art in ganz Deutschland. Nach dem Ende des Zivildiensts wurde das Haus zum Bildungszentrum Karlsruhe. Hier finden auch weiterhin Seminare zur politischen Bildung statt, vornehmlich für den vor einigen Jahren geschaffenen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi).

In seiner Begrüßung sprach Bürgermeister Wolfram Jäger von einer wichtigen Institution in Karlsruhe. „Wir brauchen mündige junge Menschen mit sozialer und interkultureller Kompetenz. Gerade die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und die Angriffe auf die Werte der westlichen Demokratien zeigen, wie nötig politische Bildungsarbeit ist.“

Sowohl Dozenten als auch Bufdis mit ihrem ehrenamtlichen Engagement würden einen wichtigen Beitrag leisten. Die Stadt stehe zu der Einrichtung, auch wenn es immer wieder Schließungsversuche gebe. Im Bildungszentrum gebe es beispielsweise Diskussion mit Zeitzeugen, die das NS-Regime überlebten und so jungen Menschen mehr vermitteln könnten als jeder Geschichtsunterricht. Auch Delegationen aus Partnerstädten waren hier schon untergebracht.

Für den Empfang bedankte sich Dr. Andreas Weber, der Leiter des Bildungszentrums. Die Partnerschaft mit der Stadt sei ein wichtiger Baustein und die Einrichtung ein guter Ort für Begegnungen. „Dies ist ein wunderbares Jubiläum. Politische Bildung ist nach wie essentiell. Ich wünsche viele anregende Gespräche“, so Weber weiter. -voko-

 
 

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