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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Dezember 2015

Soziales: Was sonst nicht ginge

GRUPPENBILD MIT FORD FIESTA:  Sven Albrecht, Susanne Wenzel und Peter Denis vom Vorstand der Krille-Stiftung sowie OB Dr. Frank Mentrup (von rechts) freuen sich mit der Erich-Kästner-Schule über das neue Auto. Foto: Fränkle

GRUPPENBILD MIT FORD FIESTA: Sven Albrecht, Susanne Wenzel und Peter Denis vom Vorstand der Krille-Stiftung sowie OB Dr. Frank Mentrup (von rechts) freuen sich mit der Erich-Kästner-Schule über das neue Auto. Foto: Fränkle

 

70.000 Euro von Krille-Stiftung für soziale Einrichtungen

Soziale Organisationen sind auf Spenden angewiesen. Nur so lässt sich verwirklichen, was im normalen Etat nicht enthalten wäre. Verlass ist dabei auf die Dr. Hans und Therese Krille-Stiftung, die seit nunmehr 30 Jahren behinderte Kinder und Jugendliche unterstützt und insgesamt 4,2 Millionen Euro für soziale Zwecke bereitgestellt hat, wie OB Dr. Frank Mentrup beim „fast familiären Treffen“ in den Räumen der Commerzbank feststellte.

Damit seien die Anschaffung wichtige Geräte oder individuelle Förderung möglich. 2015 wurden 70.000 Euro an Stiftungsgeldern erwirtschaftet, die Sven Albrecht, Susanne Wenzel und Peter Denis vom Stiftungsvorstand Anfang Dezember an 23 soziale Organisationen verteilten.

Bedacht wurden etwa das BEO-Netzwerk des Stadtjugendausschusses, die „Zirkus-AG“ des St. Antoniusheims oder das Projekt Musiktherapie der Tagesstätte für körper- und mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Senioren, aber auch der Förderkreis der Erich-Kästner-Schule. Er erhält für die Fahrten hörgeschädigte und sprachbehinderter Kinder zu Außenterminen einen Ford Fiesta.

Das Kapital der Stiftung von 5,5 Millionen Euro dürfe nicht angetastet, lediglich dessen „risikoarm angelegter“ Ertrag ausgeschüttet werden. In Zeiten niedrigen Zinsniveaus ein Balance-Akt, wie Peter Denis erläuterte. Dieses Jahr sei aus dem Puffer der Vorjahre noch eine kleine Dreingabe dazugekommen, denn soziale Organisationen sollten „nicht die Leidtragenden der EZB-Politik sein“. Sein Dank galt auch Behindertenkoordinatorin Marion Schuchardt für deren Assistenz beim Auswählen der Förderprojekte. -maf-

 
 

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