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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Februar 2016

Kombilösung: Tunnelarbeit unter Druckluft

ANSCHLAGWAND im Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße: Ist diese abgebrochen, kann der eigentliche Vortrieb beginnen. Foto: KASIG

ANSCHLAGWAND im Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße: Ist diese abgebrochen, kann der eigentliche Vortrieb beginnen. Foto: KASIG

 

Wandbruch, dann Vortrieb / Endgültige Sohle für Ettlinger und Durlacher Tor

Am Sabine genannten Nord-Süd-Tunnel Karl-Friedrich-Straße haben die Arbeiten unter Druckluft begonnen. In der Arbeitskammer - der Bereich, in dem die Vortriebsarbeiten durchgeführt werden - betrug der Luftdruck nach jüngster Bekanntgabe 0,8 bar, analog zu acht Metern Wassertiefe.

Nach dem Abbruch der Anschlagwand, die die Arbeitskammer vom mit Zementinjektion verfestigten Erdreich trennt, sollte der Regelvortrieb mit Ausbau des anstehenden Bodens sowie Sicherung durch Spritzbeton und Bewehrungsmatten beginnen.

Im Kreuzungsbereich Hebel-/Karl-Friedrich-Straße wurde weiter injiziert. Südlich des Rondellplatzes sind diese Arbeiten abgeschlossen. Im Südkopf der Station Ettlinger Tor werden indes noch Bewehrung und Schalung zur Herstellung der endgültigen Sohle vorgenommen. Nächste Woche ist dafür mit rund 800 Kubikmetern die Betonage angesetzt, etwa 1000 waren schon diese Woche für die Haltestelle Durlacher Tor vorgesehen, wo auch die endgültige Sohle entsteht. Derweil laufen an den Haltestellen Europa- und Marktplatz die Aushubarbeiten unter den Deckeln weiter. In der Lammstraße wird die Sohle des Zugangs zum U-Halt geschalt und bewehrt.

 
 

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