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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Februar 2016

Stadtgeschichte: Mit Schlesiger durch 66

ZEITDOKUMENTE: Das Stadtarchiv zeigt Schlesiger-Bilder aus dem Jahre 1966. Foto: Fränkle

ZEITDOKUMENTE: Das Stadtarchiv zeigt Schlesiger-Bilder aus dem Jahre 1966. Foto: Fränkle

 

Stadtarchiv zeigt Bilder des Fotografen von vor 50 Jahren

Aus den umfangreichen Beständen des Archivs des ehemaligen BNN-Fotografen Horst Schlesiger stellt das Stadtarchiv alljährlich eine Ausstellung zusammen, die in das Karlsruhe vor 50 Jahren blickt. Diesmal geht es in das Jahr 1966.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis zum 27. Oktober im Stadtarchiv, Markgrafenstraße 29, zu sehen, montags bis mittwochs von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags darüber hinaus bis 18 Uhr.

Schlesiger dokumentiert mit den Aufnahmen etwa den Baubeginn für das neue Bundesverfassungsgericht am Schlossplatz oder die Verhandlung über die Verfassungsbeschwerde des „Spiegel“ am alten BVG-Sitz im Prinz-Max-Palais. Von gesellschaftlich-politischer Bedeutung war auch eine DGB-Kundgebung gegen den in Karlsruhe stattfindenden Parteitag der NPD. Die Mitglieder des Stadtrats von 1946 waren noch einmal zusammengetreten, um der ersten Nachkriegssitzung 20 Jahre zuvor zu gedenken. Bürgervereinsvorsitzende zeigten vollen Einsatz bei der Bepflanzung von Blumenkästen vor dem Rathaus, und Altstadträtin Kunigunde Fischer wurde mit einem nach ihr benannten Altenwohnheim geehrt.

Das ganze Jahr über klang in der BNN-Bildberichterstattung die im folgenden Jahr stattfindende Bundesgartenschau 1967 an. Neue gesellschaftliche Entwicklungen kamen in einem Modellversuch zum Handarbeitsunterricht für Jungen an der Uhlandschule und in Übungsabenden der Yoga-Vereinigung zum Ausdruck. Und eine Kokoschka-Ausstellung im Kunstverein bildete einen gesellschaftlichen Glanzpunkt im Karlsruher Kulturleben.

 
 

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