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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2016

Gemeinderat: NCO-Club in der Nordstadt als sozialer Mittelpunkt

IN DIE JAHRE GEKOMMEN: Der NCO-Club in der Nordstadt muss erhalten und saniert oder neu gebaut werden. Foto: Fränkle

IN DIE JAHRE GEKOMMEN: Der NCO-Club in der Nordstadt muss erhalten und saniert oder neu gebaut werden. Foto: Fränkle

 

Prüfung der Gebäudesubstanz / Sanierung oder Neubau ist in der Diskussion

Wie von der SPD beantragt, prüft die Verwaltung die Gebäudesubstanz des NCO-Clubs in der Nordstadt, auch hinsichtlich des Investitionsbedarfs für Haustechnik, Lärmschutz oder Energetik und informiert darüber im Sommer.

Die Federführung für die Untersuchung aller Entwicklungspotentiale übernimmt der Stadtjugendausschuss unter Einbindung alle betroffenen Dienststellen. Von diesen Ergebnissen hängt auch ab, ob neu gebaut werden muss,  wie es GFK und FDP für sinnvoll halten. Alle Antragsteller  waren auf Vorschlag  von OB Dr. Frank Mentrup einverstanden, die Untersuchungen vor einer endgültigen Entscheidung abzuwarten.

„Der NCO-Club ist als sozialer und kultureller Mittelpunkt  von herausragender Bedeutung“, betonte der Sozialdemokrat Dr. Raphael Fechler.   Eine detaillierte Bewertung des Gebäudes sei notwendig, um vertretbare Entscheidungen zu treffen und den Kindern und Jugendlichen der Nordstadt einen zukunftssicheren Ort zu geben. Das fand auch Jan Döring (CDU). Der NCO-Club als „steingewordenes Symbol“ solle in das neue C-Areal überführt werden und dort  zu einer „“sozialen Mitte“ werden. Die CDU freue sich auf das Ergebnis der Prüfungen.

„Als stadtgeschichtliche Institution“, in der 1966 sogar Bill Haley gespielt habe, bewertete Renate Rastätter (GRÜNE) den Club und wollte auch andere Einrichtungen in unmittelbarer Umgebung  wie die frei alternative Schule einbezogen wissen. Das ergebe mit dem Jugendzentrum gute Synergieeffekte. Einen Neubau lehnte sie ab und plädierte für die Sanierung.

„Wir brauchen den NCO-Club, auch wenn er künftig von einem Wohngebiet umgeben ist“, betonte Max Braun für die KULT-Fraktion. Die Jugendlichen müssten eben Rücksicht nehmen. Den Änderungsantrag der GFK hätte er gut gefunden, wenn er bei den Planungen für das C-Areal gleich als Siegerentwurf eingereicht worden wäre. Friedemann Kalmbach begründete ihn für GfK und FDP mit der „heruntergewirtschafteten Grundsubstanz des Gebäudes“, das man abreißen und mit vernünftigen Standards neu aufbauen sollte. Den “nicht  in Stein gemeißelten Siegerentwurf“ wollte er ändern. „Die Prüfung der Gebäudesubstanz ist der Schlüssel zur Lösung“ dankte Dr. Paul Schmidt (AfD) der Verwaltung. -cal-

 
 

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