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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2016

Gemeinderat: Ohne Luxus aber nachhaltig

 

Planen und Bauen der Stadt unterliegt gesetzlichen Standards von Bund, Land, technischen Richtlinien, Anforderungen der Sachversicherer und Unfallkassen. Stadtinterne Standards zielen auf die nachhaltige Entlastung des Haushalts von Kosten im gesamten Lebenszyklus von Bauten.

Die Stadt will im kommunalen Vergleich Handlungsvorschläge erarbeiten, die neben bautechnischen auch programmatische Standards sowie Unterhaltungs- und Entsorgungskosten umfassen. Damit zeigte sich das Plenum auf den CDU-Antrag Investitionskostenoptimierung durch Standardanpassungen zu erreichen, zufrieden.

Fraktionschef Tilman Pfannkuch begründete ihn mit überzogenen Vorschriften, die der Haushaltskonsolidierung im Wege ständen. Hans Pfalzgraf (SPD) plädierte für Nachhaltigkeit und Langlebigkeit und verteidigte eigene im Bauausschuss verhandelte, verantwortliche Standards hinsichtlich Sicher- und Barrierefreiheit oder Energetik. Ebenso wie Zoe Mayer (GRÜNE). Stärken wollte sie die Bauökologie. Sparen ginge nur durch Investitionsverzicht meinte Uwe Lancier (KULT).

Mit „unnötigen Normen wie Zwangsbegrünungen töte man den Wohnungsbau“ fand Tom Hoyem (FDP), unterstützt von Dr. Paul Schmidt (AfD), der Photovoltaikanlagen unwirtschaftlich nannte. Die Stadt habe wenige Vereinfachungsmöglichkeiten, so Friedemann Kalmbach (GfK). Baudezernent Michael Obert hinterfragte den Sinn mancher DIN-Normen, plädierte aber für nachhaltiges Bauen. -cal-

 
 

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