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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2016

Landtagswahl 2016: Stadt bereitet sich auf Wahlsonntag vor

SERVICE DER STADT: EB Wolfram Jäger eröffnete zusammen mit der Leiterin des Wahlamts Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig und dem Leiter der Wahlgeschäftsstelle Pedro Keller (hinten v. r.) das Briefwahlbüro. Foto: Fränkle

SERVICE DER STADT: EB Wolfram Jäger eröffnete zusammen mit der Leiterin des Wahlamts Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig und dem Leiter der Wahlgeschäftsstelle Pedro Keller (hinten v. r.) das Briefwahlbüro. Foto: Fränkle

 

Briefwähler haben bereits Anlaufstelle / Kandidaten von 14 Parteien wollen am 13. März in den Landtag

Plakate, auf denen Parteien für ihre Kandidaten und ihre Anliegen werben, gehören seit Wochen zum Stadtbild. Und in der heißen Phase des Wahlkampfs häufen sich die politischen Veranstaltungen. Auch die Stadt, die für die Organisation und die Durchführung der Landtagswahl in Karlsruhe zuständig ist, trifft jetzt die letzten Vorbereitungen für den Wahlsonntag am 13. März.

Insgesamt 206.000 wahlberechtigte Karlsruherinnen und Karlsruher sind aufgerufen, bei der Wahl zum 16. Landtag von Baden-Württemberg in einem der beiden Wahlkreise der Fächerstadt ihre Stimme abzugeben. Der Wahlkreis 27 Karlsruhe I umfasst den Osten der Fächerstadt, der Wahlkreis 28 Karlsruhe II den Westen. In jedem der beiden Wahlkreise bewerben sich Kandidatinnen oder Kandidaten von insgesamt 14 Parteien um die Zustimmung der Wählerinnen und Wähler, die wiederum bei der Landtagswahl nur eine Stimme vergeben können.

Diejenigen, die am 13. März in Urlaub sind, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen nicht in ihrem Wahlbezirk zur klassischen Urnenwahl gehen können, haben die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Und die Briefwahl, die eigentlich, wie Landeswahlleiterin Christiane Friedrich betont, „von Gesetzes- und Verfassungswegen her eine Ausnahme bleiben muss“, verzeichnet von Wahl zu Wahl steigende Resonanz.

Im Land wie in Karlsruhe: „Die Unabhängigkeit von Ort und Zeit“ nannte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger am Montag im Ständehaus bei der Eröffnung des zentralen Büros für die Briefwahl als Hauptursache für deren wachsende Beliebtheit. Vor dem Hintergrund des „bei den vergangenen Wahlen verzeichneten stetigen Interessenanstiegs an der Briefwahl“ rechnet die Stadt bei der diesjährigen Landtagswahl, so Jäger, „in Karlsruhe mit insgesamt über 34.000 Briefwahlanträgen“.

Karlsruherinnen und Karlsruher, die per Briefwahl ihre Stimme abgeben wollen, können dazu einfach den Antrag auf der Rückseite ihrer Wahlbenachrichtigung ausfüllen und diesen unterschrieben in einem frankierten Umschlag dem Wahlamt zurücksenden. Die notwendigen Unterlagen gehen dem Antragsteller dann per Post zu. Briefwahlunterlagen können die Wahlberechtigten auch per Internet über einen Button auf der Homepage der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de , per E-Mail, Fax, über den QR-Code auf der Benachrichtigung oder durch persönliche Vorsprache im Briefwahlbüro beantragen.

Diese zentrale Anlaufstelle für die Briefwahl ist im Untergeschoss des Ständehauses in der Ständehausstraße 2 untergebracht. Dort stehen mehr als 20 Beschäftigte und Auszubildende der Stadt den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden drei Wochen bis zur Landtagswahl für Fragen zur Briefwahl zur Verfügung. Das Team nimmt auch Anträge zur Briefwahl entgegen, außerdem haben Wählerinnen und Wähler dort auch gleich die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Das Briefwahlbüro ist montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt, am letzten Öffnungstag (Freitag, 11. März) bis 18 Uhr. Wahlscheine mit Briefwahlunterlagen können die Karlsruherinnen und Karlsruher aber auch beim Stadtamt Durlach und bei den Ortsverwaltungen zu deren jeweiligen Öffnungszeiten beantragen. -trö-

 
 

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