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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Februar 2016

Soziales: So lange wie möglich daheim bleiben

 

Ehrenamtlicher Begleitservice für Wohnberatung des Paritätischen Sozialdienstes

Barrierefreiheit, sich daheim sicher fühlen trotz nachlassender Kräfte und Mobilität, finanzielle und organisatorische Hilfe: In einer immer älter werdenden Gesellschaft, die selbstbestimmt leben will, braucht es facettenreiche und sensible Betreuung.

Stadt und Wohlfahrtsverbände wollen sie bieten, etwa mit der nun um einen ehrenamtlichen Begleitservice erweiterten Wohnberatung der Paritätischen Sozialdienste: „Wir stellen fest, dass es großen Bedarf gibt und Senioren den innigsten Wunsch haben, so lange wie möglich im eigenen Haushalt zu bleiben“, konstatierte Geschäftsführer Peter Kohm vorige Woche im Pressegespräch.

Im Hardtwaldzentrum, Kanalweg 40/42, soll kommenden Montag, 22. Februar, (10 bis 14 Uhr, Melitta Schöpf-Bildungsstätte), eine erste Schulung für die gesuchten Helfer stattfinden. Es wird regelmäßig weitere Termine geben und nach Einschaltung der seit rund 25 Jahren aktiven Wohnberatung darum gehen, Ratsuchenden beiseite zu stehen. So sind etwa ein offenes Ohr, bei Umbauten helfende Hände zum Aufräumen und wache Augen im Baumarkt oft Gold wert. Zumal viele Ältere auf sich allein gestellt sind.

Im Wissen um Bedürfnisse eines wachsenden Kreises hatte der Gemeinderat ein städtisches Förderprogramm mit 100.000 Euro beschlossen, das niedrigschwellige Betreuungsangebote, Bewegungsprojekte und den Begleitservice ermöglicht. Der Leiter der Sozial- und Jugendbehörde, Josef Seekircher, unterstrich Sicherheit als Priorität des Plenums und die Frage: „Wie können sich Menschen auf Wohnen im Alter vorbereiten?“ Neben Akut-Hilfe soll Prävention gestärkt werden. Alle Interessenten sind aufgerufen, sich für Schulung und zeitlich überschaubare Beteiligung an Koordinatorin Susanne Butz zu wenden (Telefon 91230-34, E-Mail: butz@paritaet-ka.de). -mab-

 
 

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