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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Februar 2016

Anliegen Tierschutz

Fachliche Zusammenarbeit von Zoo und Tierheim

Der Zoo Karlsruhe und der Tierschutzverein Karlsruhe wollen künftig fachlich enger zusammenarbeiten. Bei einem kürzlichen Besuch von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt in dem vom Tierschutzverein betriebenen Tierheim Karlsruhe, hatten Reinschmidt und Heinke Salisch, Vorsitzende des Tierschutzvereins Karlsruhe, insbesondere im Tier- und Artenschutz gemeinsame Anliegen gesehen.

„Wir wollen den Zoologischen Stadtgarten zu einem Park der Naturdialoge machen. Das sieht der letztlich vom Gemeinderat zu beschließenden Masterplan vor. Da passt der Dialog mit den örtlichen Akteuren im Tierschutz hervorragend dazu“, betonte Reinschmidt. „Wir freuen uns auf den Zoo als engagierten und kompetenten Verbündeten in Sachen Tierschutz“, fügte Salisch an.

Beim Rundgang durch das Tierheim bereits konkret ausgemacht worden war etwa der Fachaustausch zwischen dem Exotenhaus und der „Exotenabteilung“ des Tierheims. Denn immer wieder werden Bartagamen, Wasserschildkröten, Schlangen und andere Exoten abgegeben oder landen als beschlagnahmte Tiere im Kleintierhaus des Tierheims. Tierarten also, die auch im Exotenhaus des Zoos von Revierleiterin Michaela Gaum und ihrem Team betreut werden. Weshalb die Kleintierpflegerin des Tierheims, Heike Binz, sich in nächster Zeit einmal in den Tierpfleger-Alltag des Exotenhauses einklinken wird.

„Vorstellbar ist auch, dass wir vorübergehend oder auf Dauer einzelne Tiere ins Exotenhaus nehmen, die hier ideale Lebensbedingungen vorfinden“, betonte Reinschmidt an. Umgekehrt sei man dankbar für das Angebot des Tierheims, diesem auch einzelne im Zoo ‚verlorene‘ Tiere zur Vermittlung übergeben zu können, fügte Reinschmidt an – anspielend auf den Umstand, dass Tierpfleger im Exotenhaus leider bereits offensichtlich ausgesetzte Schildkröten gefunden haben.-rie-

 
 

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