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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Februar 2016

Die Kunst des Vorlesens

VORLESEWETTBEWERB: Karlsruher Sechstklässler zeigen ihre Begeisterung für Bücher. Foto: Fränkle

VORLESEWETTBEWERB: Karlsruher Sechstklässler zeigen ihre Begeisterung für Bücher. Foto: Fränkle

 

Wettbewerb kürte Beste der Stadt

Von „Blindes Vertrauen - Eine wahre Pferdegeschichte“ von Margot Berger über „Joe Hart - Geheimprojekt Puma 6“, dem zweiten Band von Daniel Kowalskis Jugendthriller-Reihe, bis zu Max von Grüns modernem Klassiker „Vorstadtkrokodile“ - die Bandbreite, der Bücher, die die 17 Sechtsklässlerinnen und Sechstklässler aller Karlsruher Schulen am 18. Februar beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs im Prinz-Max-Palais am Start hatten, war groß.

Ebenso die Nervosität, die die Kinder aber gekonnt überspielten. Drei Minuten hatten sie in der ersten Runde Zeit, aus ihren eigenen Büchern vorzulesen. In der zweiten mussten sie dann zwei Minuten aus “Stadt der Wölfe“ von Christian Linker lesen, das die Leiterin der Jugendbibliothek, Ulrike Auer, aussuchte. “Das Buch muss thematisch interessant sein, es muss neuer sein, damit es noch niemand kennt. Außerdem achte ich darauf, dass es ein deutschsprachiger Autor ist, damit niemand über die Namen oder ähnliches stolpert“, erklärte Auer ihre Wahl.

Die fünfköpfige Jury bewertete unter anderem das Tempo und die Betonung. Mit in dieser Jury saß die Vorjahressiegerin Cosima Benedict. “Ich finde es schön, die anderen Vorleser zu sehen und in der Jury zu sitzen und zu bewerten“, freute sie sich auf ihre Aufgabe. Nach knapper Wahl heißt die diesjährige Siegerin Amelie Viellieber vom Helmholtz-Gymnasium. Sie nimmt damit am Bezirksentscheid teil und sitzt 2017 in der Jury. -jäm-

 
 

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