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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. März 2016

Karlsruher Wochen gegen Rassismus

DIE WOCHEN GEGEN RASSISMUS bieten mit vielerlei Veranstaltungen Foren der Begegnung und  Chancen zur Interaktion. Foto: pr

DIE WOCHEN GEGEN RASSISMUS bieten mit vielerlei Veranstaltungen Foren der Begegnung und Chancen zur Interaktion. Foto: pr

 

Es braucht den offenen Dialog

Nie waren sie so wertvoll wie heute, die Karlsruher Wochen gegen Rassismus. Die Ereignisse der vergangenen Monate „haben die Gesellschaft polarisiert und hitzige Debatten ausgelöst“, schreibt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Programmvorwort.

Ängste, Fremdenhass, Verschwörungstheorien und politischer Populismus träten offen zutage. Gleichzeitig aber beobachte er „überwältigende Hilfsbereitschaft“ sowie „selbstbewusste Positionierung für Schutz und Wahrung der Menschenrechte“. Mehr denn je braucht es in Zeiten wie diesen den offenen Dialog, mehr denn je ein Forum wie das Anti-Rassismus-Festival, das in seiner vierten Auflage den Schwerpunkt Antiziganismus setzt.

Vom 9. bis zum 24. März laden das Kulturamt und seine vielen Partner zu rund 100 vielfach kostenlosen Veranstaltungen ein, die Raum für Begegnung schaffen. Ob Vorträge, Workshops, Diskussionen,  Lesungen, Filme, Theater, Konzerte oder Ausstellungen -  die Vielfalt des Angebotenen ist so bunt wie die Gesellschaft. Am Donnerstag, 10. März, um 20 Uhr, eröffnen das Stadtoberhaupt und Jacques Delfeld vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma die Reihe im Bürgersaal des Rathauses. Anmeldungen unter Telefon 133-4046 oder per Mail an Wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de. Tags darauf rockt das Substage gegen Rassismus, im ZKM ist am 12. März um 15 Uhr der Stummfilm „Intolerance“ zu sehen, im Landesmuseum geht es um „Die nächste muslimische Generation“, und am 13. März gibt es Führungen durch die Synagoge und den Garten der Religionen. -maf-

 
 

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