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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. März 2016

Seniorenfreundlicher Service: Begehrtes Zertifikat vergeben

EHRUNG IM HAUS SOLMS: Heyer-Stuffer (l.), Bollian (r.), die KMK-Geschäftsführerin Wirtz (2.v.r.) und Ausgezeichnete. Foto: Knopf

EHRUNG IM HAUS SOLMS: Heyer-Stuffer (l.), Bollian (r.), die KMK-Geschäftsführerin Wirtz (2.v.r.) und Ausgezeichnete. Foto: Knopf

 

Sechs weitere Karlsruher Betriebe verkörpern besondere Fürsorge für ältere Kunden

Seniorenfreundlicher Service heißt ein Label, welches der Stadtseniorenrat im Jahr 2002 ins Leben rief. Es attestiert Unternehmen - vornehmlich aus dem Dienstleistungssektor, Handel und Handwerk - ganz besonders gut die Belange von älteren Menschen zu berücksichtigen. Aktuell wurde das einem weiteren halben Dutzend gedankt.

Rund 150 Firmen aus Karlsruhe dürfen sich bislang mit dem Zertifikat schmücken, das für jeweils ein Jahr vergeben wurde. Kürzlich kamen weitere sechs Betriebe hinzu, die im Haus Solms ausgezeichnet wurden. Dabei handelt es sich um De Robertis Dienstleistungen, E. Weissenburger Autolackierung, Fenster AS Fenstermann, Net Factory Computerservice, SPPS Pletkowski Häusliche Pflege und Wäscherei Schütze.

„Mit dieser Aktion möchten wir sowohl zum Nutzen der Senioren als auch der Karlsruher Firmen beitragen. Wir werden ja alle älter und der demografische Wandel ist eindeutig. Wir zeichnen Firmen aus, die sich für Senioren Zeit nehmen, sie eingehend beraten und ihren Bedürfnissen Rechnung tragen“, sagte Hanns-Christian Heyer-Stuffer, Vorsitzender des Arbeitskreis Seniorenfreundlicher Service des Stadtseniorenrats, der die Aktion damals initiierte. Attestiert wurde er bei der Verleihung von Hans Bollian, der ebenfalls im Arbeitskreis aktiv ist.

Konkret geht es unter anderem darum: Gibt es gut lesbare Schilder, ein WC im Geschäft, Barrierefreiheit, schriftliche Infos, werden Bedienungsanleitungen erklärt oder kann die Beratung auch zu Hause stattfinden? Referentin des Abends war KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz. Die Messe-Expertin berichtete eloquent über ihren Arbeitsalltag, die Herausforderungen im Messegeschäft und über ihren persönlichen Antrieb. Für das musikalische Programm sorgte das Seniorenorchester, ehe es zum gemeinsamen Umtrunk mit Buffet ging. -voko-

 
 

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