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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. März 2016

Kombilösung: Marktplatz erhält seine Sohle

 

Aushub größter U-Station fast komplett / Endtiefe auch an anderen Stellen in Sicht

Ein gewaltiger neuer Kran auf dem Marktplatz hat die wichtige Aufgabe, das für den Bau der endgültigen Sohle und der Wände benötigte Material durch die Andienöffnung nach unten zu den Arbeitern zu befördern. Der Aushub der größten der künftigen unterirdischen Haltestellen ist so gut wie abgeschlossen. Zudem entsteht abschnittsweise die Sauberkeitsschicht, auf der die Bewehrung für die Sohlenherstellung aufgebaut wird.

Auch an den anderen Haltestellen entlang der Kaiserstraßen-Achse geht es beim Aushub von Erdreich sichtlich voran. Am Europaplatz wird die von „Giulia“ gefertigte Tunnelröhre bereits Stück für Stück abgebrochen, in der Lammstraße und im Bereich des angrenzenden Gleisdreiecks geht dem als Zwischenschritt die Verfüllung der dortigen Röhrenabschnitte voraus, erklärt die KASIG als Bauherrin der Kombilösung.

Am Kronenplatz hat diesen Montag der Aushub begonnen, während am Mühlburger Tor seither Verkehrseinschränkungen greifen: bedingt durch die Arbeiten am südlich der Rampe gelegenen Umfahrungsgleis sowie das Wiederherstellen der Straßenentwässerung in der südlich der Kreuzung gelegenen Reinhold-Frank-Straße. In Nord-Süd-Richtung und umgekehrt steht auf einer Teildistanz je nur eine Fahrspur zur Verfügung, auch stadteinwärts geht es in der Kaiserallee enger zu als gewohnt. Am östlichen Ende des Stadtbahntunnels wurde die letzte Tunneldecke zwischen der Haltestelle Durlacher Tor, in der nach wie vor die endgültige Sohle hergestellt wird, und der Rampe betoniert. Jetzt kann die Auffüllung mit Erdreich abgeschlossen werden. Decken und Brüstungen erhält der künftige Fahrgastzugang Lammstraße.

Der „Sabine“-Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße wird in Schichten rund um die Uhr vorgetrieben. Auf dem Südabzweig im nördlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße sollen die Injektionen zur Vorbereitung des Bodens für den bergmännischen Ausbruch nächste Woche ein Ende finden. Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor werden die Schlitzwände verankert. Dann kann mit dem Aushub des Erdreichs bis auf Höhe der Zwischendecke begonnen werden, die den Auto- vom darunter liegenden Stadtbahntunnel trennt. Im Südkopf Ettlinger Tor läuft die Bewehrung für den letzten Abschnitt der endgültigen Sohle. Südlich davon wird am Bau der endgültigen Sohlen und der Wände gearbeitet, auch die erste Decke bald in Angriff genommen. -red-/-mab-

 
 

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