Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. März 2016

Kultur: Ganz schön böse Kunst

VERNISSAGE: Sparkassendirektor Michael Huber (2. v. l.), Dr. Pia Müller-Tamm (2. v. r.) und OB Dr. Frank Mentrup (rechts) gratulieren den Preisträgern Norbert Nolte und Alex Feuerstein. Foto: Sparkasse

VERNISSAGE: Sparkassendirektor Michael Huber (2. v. l.), Dr. Pia Müller-Tamm (2. v. r.) und OB Dr. Frank Mentrup (rechts) gratulieren den Preisträgern Norbert Nolte und Alex Feuerstein. Foto: Sparkasse

 

Richtig böse und richtig schöne Kunst schaffen? Das Thema des 39. Kunstpreises der Kulturstiftung der Karlsruher Sparkasse inspirierte. Immerhin 762 Künstlerinnen und Künstler fühlten sich herausgefordert und reichten Arbeiten ein, die sich dem allzu Glatten und Gefälligen verweigern, die das Unangepasste, Hintersinnige oder auch Düstere ins Blickfeld rücken.

72 davon hat die Jury für die bis 23. März laufende Ausstellung im Kundenzentrum der Sparkasse am Europaplatz ausgewählt, darunter auch die der drei Preisträger. Ganz vorne in der Expertengunst lag Sebastian Menzke aus Berlin. „Obscured“, so der Titel seines mit 5.000 Euro dotierten Werks, zeigt eine irritierende Collage weiblicher Gliedmaße und Puppenteile. Er erweise damit „den Künstlern der historischen  Avantgarde seine Referenz“, hieß es in der Laudatio. Den Preis nahm dessen Galeristin Kristine Hamann entgegen.

Zweiter mit  3.000 Euro wurde der Karlsruher Künstler und Mitglied der Ateliergemeinschaft „Nordbecken“ Alex Feuerstein mit seinem Bild „Wurstesser II“. Und 2.000 Euro nahm Norbert Nolte als Drittplatzierter für seine Arbeit „Birds“ nach Nürnberg mit. Nolte hat von 1972 bis 1978 Kunst und Germanistik in Kassel studiert. Das Motto für den Kunstpreis 2017 steht übrigens jetzt schon fest, es lautet „Mord im Museum“. -red-/-maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe