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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. März 2016

Kultur: Was und wie verändern Neue Medien?

„New Sensorium. Exiting from Failures of Modernization“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)

„New Sensorium. Exiting from Failures of Modernization“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)

 

Sie sind Kinder ihrer Zeit, die 16 jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem asiatischen und arabischen Raum, die auf Einladung der japanischen Kuratorin Yuko Hasegawa im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) die Ausstellung „New Sensorium. Exiting from Failures of Modernization“ bestücken.

Als „Digital Natives“ arbeiten sie mit heute Alltäglichem wie Computertechnologie, Video, Internet und Smartphone. Die kleine Schau ist Teil der großen „Globale“ und zeigt bis 4. September, wie digitale Kommunikation und Globalisierung unser Leben verändern. Sie gibt Einblicke in die komplexe virtuelle und reale Welt, die Erfahrungen damit und darin und erforscht sensorische Phänomene. Gleich zu Beginn von „New Sensorium“ zieht Kohei Nawas die Schwerkraft visualisierende Installation „Force“ die Blicke auf sich. Wasserfällen gleich ergießt sich schwarzes Silikon-Öl von der Decke in dünnen Fäden in ein Becken.

Der libanesische Soundkünstler Tarek Atoui präsentiert selbst entwickelte Instrumente wie begehbare Orgelpfeife oder Trommel, die auch gehörlose Menschen Musik spüren lassen. Mit der virtuellen Währung Bitcoin spielt Daito Manabe im Video-Kunstwerk „Chains“ (Foto: Bastian), während sich der Tänzer und Schauspieler Mirai Moriyama bei seiner Tanzperformance „Upload an New Mind to the Body“ quasi häutet. Seinen Körper umhüllt eine enge durchsichtige Membranschicht, die sich bei den schnellen Bewegungen in Fetzen löst.   -maf-

 
 

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