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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. März 2016

Sportausschuss: Drei Sportvereine wollen verschmelzen

DAS SPORTGELÄNDE DER RFG 04 am Brunnenstückweg soll nach der Verschmelzung der drei Rüppurrer Sportvereine zum zent-ralen Sportzentrum für die Vereins-aktivitäten ausgebaut werden. Foto Fränkle

DAS SPORTGELÄNDE DER RFG 04 am Brunnenstückweg soll nach der Verschmelzung der drei Rüppurrer Sportvereine zum zent-ralen Sportzentrum für die Vereins-aktivitäten ausgebaut werden. Foto Fränkle

 

DJK Grün-Weiß, FSV Alemannia und RFG 04 sehen gemeinsame Zukunft am Brunnenstückweg

Drei Rüppurrer Sportvereine mit großer Tradition wollen zu einem neuen Sportverein verschmelzen. „Es ist der einzige Weg, gemeinsam zu überleben“, stellten der DJK-Vorsitzende Frank Mitschke, der Vorsitzende der Rüppurrer Fußballgesellschaft (RFG 04), Hartmut Jäger, und Heiko Walz vom FSV Alemannia Rüppurr die Pläne zur Zusammenlegung dem Sportausschuss vor, der in der vergangenen Woche unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz tagte.

Die drei Vereine haben zusammen rund 750 Mitglieder. Wie die Vereinsvertreter deutlich machten, habe man aus einer bewährten langjährigen Zusammenarbeit heraus den Entschluss gefasst, sich zukunftsorientiert neu aufzustellen. Dazu soll das bestehende Sportgelände der RFG 04 am Brunnenstückweg zunächst um einen Kunstrasenplatz und einen kleinen Trainingsplatz erweitert werden. Neben dem Umbau der Umkleiden und der sanitären Anlagen gebe es an diesem Standort auch Erweiterungsmöglichkeiten, um im entstehenden „Sportzentrum Rüppurr“ auch Boule oder Beachvolleyball spielen zu können.

Die Sportgeländeflächen der DJK in der Battstraße (17.000 Quadratmeter) und der Alemannia Am Rüppurrer Schloss (19.000 Quadratmeter) könne die Stadt für andere Zwecke nutzen. Neben der Kostenreduzierung durch die Aufgabe der beiden Sportgelände mit den Clubhäusern erwarten die Vereine in einer Bündelung der Kräfte auch Chancen, das Sportangebot zu erweitern und die Jugendarbeit auszubauen. Überlegungen gebe es bereits, etwa eine Wanderabteilung zu gründen, auch Mädchen- und Damenfußball anzubieten.

„Es ist fantastisch, was hier schon an einvernehmlicher Vorarbeit geleistet wurde“, zeigte sich Bürgermeister Martin Lenz begeistert von den Vorstellungen der Vereine zur Verschmelzung und vom vorgesehenen Aufbau des neuen, gemeinsamen Sportzentrums Rüppurr, was auch im Sportausschuss rundum begrüßt wurde.

Neben der geplanten Vereinsverschmelzung in Rüppurr beschäftigte sich der Sportausschuss mit dem weiteren Vorgehen bei der Erarbeitung eines Sportentwicklungsplans und mit der Sportförderung der Stadt. Die Grundlagen für die Anpassung der Sportförderungsrichtlinien werden von Arbeitsgruppen erarbeitet, in denen auch die Gemeinderatsfraktionen und der Sportkreis vertreten sind. Die Vorschläge sollen dann im Laufe des nächsten Jahres dem Gemeinderat zur abschließenden Beschlussfassung vorliegen. -fis-

 
 

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