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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. März 2016

Städtepartnerschaft: Fest-Know How für Rumänien

DAS FEST ALS BEISPIEL: Sven Varsek (links) und Markus Wiersch (auf dem Podium) brachten Karlsruher Erfahrungen in die erste rumänische Sicherheitskonferenz in Temeswar ein. Foto: pr

DAS FEST ALS BEISPIEL: Sven Varsek (links) und Markus Wiersch (auf dem Podium) brachten Karlsruher Erfahrungen in die erste rumänische Sicherheitskonferenz in Temeswar ein. Foto: pr

 

Städtepartnerschaftlicher Transfer in Temeswar zum Thema Veranstaltungssicherheit

Auf Einladung von Karlsruhes Partnerstadt nahmen Sven Varsek und Markus Wiersch, die beiden Projektleiter von „Das Fest“, am vergangenen Wochenende in Temeswar als Referenten an der ersten Sicherheitskonferenz für Veranstalter in Rumänien teil.

Wiersch und Varsek sprachen bei der Tagung, die vor dem Hintergrund des tragischen Brandunglücks in der Bukarester Club-Diskothek Colectiv Ende Oktober 2015 einberufen worden war, über den Umgang mit der Fehlerkultur im Veranstaltungsmanagement. Vor allem brachten sie dabei den Teilnehmern die Erfahrungen mit dem letztjährigen Festivalabbruch bei „Das Fest“ näher. Weiter berichteten Varsek und Wiersch über präventive Sicherheitsvorkehrungen in der Eventorganisation am Beispiel weiterer Veranstaltungen der Karlsruhe Event GmbH wie Indoor Meeting oder Schlosslichtspiele.

Den Höhepunkt der Konferenz bildete nach weiteren Fachvorträgen, etwa des britischen Event-Brandschutzexperten Steve Allen oder des Schweizer Crowdmanagers Dr. Pascal Viot, eine Podi-umsdiskussion zwischen Vertretern der rumänischen Regierung wie Staatssekretär Dr. Raed Arafat und Vertretern der dortigen Veranstaltungsbranche. Ähnlich wie bei der deutschen Loveparade-Tragödie im Jahr 2010 hatte das Brandunglück in der Bukarester Diskothek in der Folge für Verunsicherung bei Veranstaltern und Behörden gesorgt.

Nach Aussage von Organisator Darko Flego war die erste rumänische Sicherheitskonferenz ein großer Erfolg und sorgte für landesweite Aufmerksamkeit in den Medien. Den erstmalige öffentliche Austausch zwischen Regierungsvertretern und Veranstaltern werteten die Organisatoren zudem als wichtigen Schritt zu dem Ziel, künftige Events in Rumänien gemeinsam sicherer zu gestalten. -red-/-trö-

 
 

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