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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. März 2016

Soziales: Keine Sprachbarrieren

Migrationsbeirat - Förderung des Dolmetscherpools verlängern

Verständigung mit Händen und Füßen mag zwar manchmal ganz gut funktionieren, nicht aber bei den wesentlichen Dingen des Alltags. Besonders Migrantinnen und Migranten mit unzureichenden oder keinen Deutschkenntnissen stehen vor schier unüberwindbaren Sprachbarrieren. Ob das Stellen von Anträgen, Behördengänge oder die Teilnahme an Veranstaltungen – es braucht Dolmetscherinnen und Dolmetscher.

Initiiert vom Büro für Integration gibt es seit November 2014 einen Pool aus 70 Ehrenamtlichen, die bei Bedarf aushelfen. Koordiniert vom Internationalen Bund als Projektträger und fast vollständig finanziert aus städtischen Mitteln, hat er sich gut etabliert. Eine Verlängerung der bis Ende März bewilligten Förderung befürwortete deshalb vergangenen Freitag der Migrationsbeirat, der unter der Leitung von Bürgermeister Martin Lenz nichtöffentlich im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz tagte.

Mittlerweile deckt der Pool 32 Sprachen ab. Engpässe gibt es bei Arabisch, Rumänisch und Kroatisch, nicht im Angebot sind derzeit noch etwa Albanisch und Georgisch. Nachgefragt werden die ehrenamtlichen Dolmetscher, die

 
 

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