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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. März 2016

Soziales: Hanne-Landgraf-Stiftung und Partner gegen Kinderarmut

Im Kasten - Starthilfen ins Leben

Dem Einsatz gegen Kinderarmut in Karlsruhe hat sich die Hanne-Landgraf-Stiftung unter dem Dach der AWO verschrieben. „Wir helfen, wo sonst niemand hilft“, sagte Monika Storck, Vorsitzende der Stiftung, vor Medien in der vergangenen Woche. Neben der unmittelbaren Hilfe – mit Kauf eines Betts, der Beihilfe zur Klassenfahrt oder den Lernhilfen – steht vor allem die Förderung über Partnerschaftsprojekte im Zentrum.

„Gemeinsam wollen wir Kindern aus einkommensschwachen Familien Perspektiven eröffnen und sie vor der Armutsfalle bewahren“, unterstrich Storck. Ziel sei es, den Kreis der Projektpartner zu erweitern.

Olivia Middeldorf etwa, LIDL-Personalleiterin, wertete das 1. „Bewerbungs-Motivations-Camp“ für Jugendliche mit schwierigem Bildungshintergrund als „vollen Erfolg“ – einer der Teilnehmer beginnt jetzt sogar seine Lehre dort. ECE-Center-Managerin Anne Klausmann sieht das Engagement – etwa Geschenkeaktion und Spendenwerbung - auch als Stück „soziale Verpflichtung“.

Stefan Zschernitz ist mit dem Team seines Autohauses dabei, um Kinder aus dem „Kreislauf“ der Armut herauszuholen. Und für Sabine Abrolat wurde eine zunächst schwer vermittelbare Jugendliche ohne Deutschkenntnisse zu „eine der besten Mitarbeiterinnen“ von RES-EBERT Auftrittsdesign. Und von der Polizeigewerkschaft flossen alle Spenden aus dem „Blaulichtball“ zur Stiftung, so Björn Heybl.

Als „enorm wichtig“ hob OB Frank Mentrup als Schirmherr der Stiftung das partnerschaftliche Engagement hervor. Jugendliche kämen „vorurteilsfrei“ in Kontakt, würden „wertgeschätzt“ – für viele eine ganz neue Erfahrung. bw

 
 

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