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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. März 2016

Waldpädagogik: Infotafeln zur Waldökologie

INFOS ZUR WALDÖKOLOGIE: Forstamtsleiter Kienzler (links) und Bürgermeister Stapf präsentierten die Erläuterungen. Foto: MMG

INFOS ZUR WALDÖKOLOGIE: Forstamtsleiter Kienzler (links) und Bürgermeister Stapf präsentierten die Erläuterungen. Foto: MMG

 

„Im Totholz ist viel Leben“, sagt Forstamtsleiter Ulrich Kienzler. Denn abgestorbene Bäume bieten zahllosen Insekten und Vögeln Raum für ihr eigenes Leben. Daher besitzt das Land Baden-Württemberg ein Alt- und Totholzkonzept, das für den Staatsforst verbindlich ist, kommunale und private Holzbesitzer können sich freiwillig daran halten.

Die Stadt erachtet die ökologische und soziale Funktion des Waldes aber als nicht minder wichtig gegenüber der wirtschaftlichen. Deshalb gibt es in den städtischen Wäldern Alt- und Totholz, das nicht abgeräumt wird. Dazu kommen so genannte Habitatbäume und -baumgruppen. Das sind einzelne Bäume oder gesamte Baumgruppen, die nicht als Holzlieferanten genutzt werden. Und die Bäume auf ein bis drei Hektar großen Flächen bilden so genannte Waldrefugien, kleine „Bannwälder“, die ebenso nicht angefasst werden.

Zu diesen drei ökologischen Funktionen des Waldes gibt es jetzt im Oberwald beim Erlachsee je eine Informationstafel, die Kienzler jüngst zusammen mit Bürgermeister Klaus Stapf vorgestellt hat. Weitere Tafeln im gesamten Stadtwald sollen bald dazukommen. -erg-

 
 

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