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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. April 2016

Wirtschaft: Synergien stärken in Region und Land

PASSANTEN ERKENNEN soll das Auto der Zukunft.

PASSANTEN ERKENNEN soll das Auto der Zukunft.

 

Zwei Verbünde zur Zukunft der Mobilität gegründet / Profilregion und Labornetzwerk

Effiziente, intelligente und integrierte Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln, das ist Ziel zweier neuer Forschungscluster, die vergangene Woche am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf den Weg gebracht wurden.

Gründungspartner der „Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe“ sind KIT, Fraunhofer ICT, IOSB, ISI und IWM, die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft sowie das FZI Forschungszentrum Informatik. Das Gesamtbudget beträgt rund acht Millionen Euro, das baden-württembergische Wirtschafts- sowie das Wissenschaftsministerium steuern während der zweijährigen Pilotphase rund 4,3 Millionen Euro bei. Zum Start der Profilregion haben die Gründungspartner sieben gemeinsame Projekte initiiert. Da geht es um städtische Infrastruktur, urbane Verkehrsflüsse, selbstfahrende Autos oder unterschiedliche Antriebstechniken. „Die intelligente Gestaltung eines nachhaltigen Mobilitätssystems ist ein drängendes gesellschaftliches Vorhaben“, erklärte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer beim Projektstart der Profilregion Mobilitätssysteme auf dem KIT-Campus Ost.

Einen landesweiten Ansatz hat das Labornetzwerk „XiL-BW-E“ mit einem Gesamt-Budget von 10,3 Millionen Euro, das ebenfalls vergangene Woche an den Start ging. Es soll die baden-württem-bergische Infrastruktur für die Forschung an Elektromobilität möglichst optimal vernetzen. Im Mittelpunkt steht laut KIT „das interaktive und dynamische Zusammenwirken von räumlich getrennten Prüfständen.“ Auch dieses Netzwerk wird vom Wissenschaftsministerium gefördert. -red-

 
 

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