Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Mai 2016

Pfennigbasar: Frauenclub schüttet Erlöse aus

BESCHERUNG: Renate Nobbe (l.), Präsidentin des Internationalen Frauenclubs, übergab Spendenschecks an den Förderkreis der Schule am Turmberg (im Bild) und 29 weitere Organisationen. Foto: Knopf

BESCHERUNG: Renate Nobbe (l.), Präsidentin des Internationalen Frauenclubs, übergab Spendenschecks an den Förderkreis der Schule am Turmberg (im Bild) und 29 weitere Organisationen. Foto: Knopf

 

Pfennigbasar fördert 30 soziale Initiativen und Institutionen / Spendenübergabe in Karlsburg

Nur strahlende Gesichter gab es am Dienstagabend in der Durlacher Karlsburg. Der Grund: Der Internationale Frauenclub Karlsruhe schüttete die Erlöse des 49. Pfennigbasars aus. In den Genuss der Spenden in Höhe von insgesamt 105.000 Euro kamen 30 soziale Einrichtungen der Fächerstadt. Weitere 25.000 Euro werden noch einmal zur Weihnachtszeit an karitative Projekte vergeben.

„Wir können uns nur bei allen freiwilligen Helfern und der Karlsruher Bevölkerung recht herzlich bedanken“, sagte die Präsidentin des Internationalen Frauenclubs Karlsruhe, Renate Nobbe. Dieses Mal war die Spendensumme etwas geringer als sonst, was aber der Tatsache geschuldet war, dass viele für ankommende Flüchtlingen gespendet hatten. „Die Menschen wissen eben, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Dennoch können wir wieder sehr viele soziale Einrichtungen unterstützen“, fügte Nobbe hinzu.

OB Frank Mentrup sagte, dass es für ihn eine große Ehre sei, Schirmherr des Pfennigbasars zu sein. „Hier wird Großartiges geleistet. Die Idee, die dahinter steckt, ist so einfach wie gut. Altgediente Gegenstände auf dem Dachboden bekommen einen neuen sozialen Sinn und Schnäppchenjäger kommen auf ihre Kosten.“ Er erinnerte daran, dass in den 49 Jahren seit Bestehen des Pfennigbasars, einem der größten Wohltätigkeitsbasare Deutschlands, die sagenhafte Summe von vier Millionen Euro generiert wurde.

In diesem Jahr waren rund 150 Clubmitglieder und weitere 200 Ehrenamtliche für den Basar aktiv. Mentrup:„Hier hat sich eine solidarische Stadtgesellschaft gebildet, die sich immer wieder trifft und soziale Projekte, die darauf angewiesen sind, mit Spenden unterstützt.“ Für die 30 geförderten Initiativen bedankte sich Gustav Holzwarth (AWO) bei den Organisatoren. Zu den bescherten Institutionen zählten der Förderkreis der Schule am Turmberg, HWK, AIDS-Hilfe, der Verband der Gehörgeschädigten, Frauenhaus, Freundeskreis Asyl oder Arbeitskreis Leben. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe