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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Mai 2016

Lernfabrik 4.0: Firmen fördern Lernfabrik

EINSATZ FÜR DIE ZUKUNFT: Neben der Stadt ermöglichten Unternehmen,  von denen nun Vertreter zusammenkamen, für die Förderfähigkeit der Lernfabrik von Carl-Benz- und Heinrich-Hertz-Schule.

EINSATZ FÜR DIE ZUKUNFT: Neben der Stadt ermöglichten Unternehmen, von denen nun Vertreter zusammenkamen, für die Förderfähigkeit der Lernfabrik von Carl-Benz- und Heinrich-Hertz-Schule.

 

Stadt bedankt sich bei Sponsorentreffen im Haus Solms

Die gemeinsame Lernfabrik 4.0 der beruflichen Bildungsstätten Carl-Benz- und Heinrich-Hertz-Schule kann schon bald in Betrieb gehen. Nachdem die städtische Wirt-schaftsförderung 100.000 Euro bei 20 Unternehmen eingesammelt hat, steht der notwendige Beitrag aus der lokalen Wirtschaft parat, um die vom Land zugesagte Förderung über 440.000 Euro abzurufen. Die Restfinanzierung von rund einer halben Million Euro übernimmt die Stadt Karlsruhe als Schulträger.

„Ohne Ihre Zusage wäre die Realisierung des Projekts Lernfabrik 4.0 in Karlsruhe nicht möglich geworden. Ihre ideelle und finanzielle Unterstützung hat eine erfolgreiche Bewerbung letztlich erst ermöglicht“, dankte Wirtschaftsdezernentin Gabriele Luczak Schwarz allen Unterstützern und Sponsoren bei einem Treffen im Haus Solms. Zu diesem Anlass erläuterten Josef Nißl, Schulleiter Carl-Benz-Schule, und Andreas Hörner, stellvertretender Schulleiter Heinrich-Hertz-Schule, wie die Lernfabrik 4.0 künftig arbeiten und das Konzept in ihren Schulen umgesetzt wird: Ein Grundlagenlabor mit Fertigungsinsel sowie eine verkettete Montagelinie mit Demonstrationszentrum bildet dabei die Basis. Künftig können Fach- und Nachwuchskräfte innerhalb der Dualen Ausbildung frühzeitig den Umgang mit neuen Technologien, aktuellsten Standards und hochflexiblen Produktionsprozessen kennenlernen. Zudem wird die Lernfabrik als Demonstrations- und Übungszentrum für kleine und mittelständische Unternehmen der Region dienen, um deren Bereitschaft für die Anforderungen der Industrie 4.0 ebenfalls zu fördern. „Mit der in ein starkes Bündnis aus Unternehmen, Institutionen und Branchennetzwerken eingebetteten Lernfabrik 4.0 verfügt die IT-Stadt Karlsruhe künftig über einen praxisnahen Lernort und ein Demonstrationszentrum für die Produktion der Zukunft“, sieht Michael Kaiser, der Direktor der Wirtschaftsförderung darin auch einen Beitrag „zur nachhaltigen Stärkung des Wirtschaftsstandorts Karlsruhe und der Region“. -red-

 
 

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