Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Mai 2016

Flüchtlinge: Flüchtlinge der KIT-LEAs werden bis 1. Juli umverteilt

SEINE ZELTE ABBRECHEN will das RP auf dem KIT-Campus-Ost, wo ab 1. Juli zunächst keine Flüchtlingsunterkunft mehr vonnöten ist. Foto: Fränkle

SEINE ZELTE ABBRECHEN will das RP auf dem KIT-Campus-Ost, wo ab 1. Juli zunächst keine Flüchtlingsunterkunft mehr vonnöten ist. Foto: Fränkle

 

RP schließt Unterkünfte

Wegen zuletzt anhaltend niedriger Zugänge und landesweit neuer Alternativen schließt das Regierungspräsidium (RP) zum 1. Juli die Flüchtlingsunterkunft auf dem KIT-Gelände Campus Ost (ehemals Mackensen-Kaserne).

Zeitgleich soll die Erstaufnahmestelle KIT Campus Nord stillgelegt werden, aber vorgehalten bleiben, falls erneut Bedarf aufkommt. Die dort Untergebrachten (aktuell 291 beziehungsweise 48) werden  in die Kreise oder andere Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungsbezirks verlegt. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl: „Wir haben die Zelthallen im Campus Ost im Herbst 2014 als vorübergehendes Notquartier errichtet, das Gleiche gilt für die Nutzung der ehemaligen Mensa im Campus Nord seit Herbst 2015. Ich bin froh, dass uns insbesondere durch ehemalige Kasernenstandorte mittlerweile geeignetere Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.“ Das Gelände Campus Ost geht nach Abbau der Infrastruktur für neue Forschungseinrichtung an das KIT zurück.

Die Lenkungsgruppe Flüchtlingsunterbringung des Landes hatte im April beschlossen, Erstaufnahmekapazitäten anzupassen. Kressl: „Wir werden mit dem Innenministerium beraten, was dies bedeutet. Ziel ist es, zu wirtschaftlichen Lösungen und Qualitätsverbesserungen zu kommen.“ Aber es seien auch genug Plätze für erneuten Anstieg der Zahlen vorzuhalten.“ Großer Dank des RP galt den Ehrenamtlichen, vor allem der KIT-Flüchtlingshilfe. Weitere Karlsruher Unterkünfte sind gegenwärtig Anna-Leimbach-Haus, Durlacher Allee, Felsstraße, Greschbachstraße, Hermann-Leichtlin-Straße, Kriegsstraße, Memelerstraße, Seubertstraße und Sophienstraße.

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe