Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Mai 2016

Klima: Vitale Städtepartnerschaften / Vertrag mit Nottingham

KLIMASCHUTZ geht alle an. So infomierte sich eine Nancy-Delegation um Stadträtin Maire gern etwa über Fernwärme. Foto: Fränkle

KLIMASCHUTZ geht alle an. So infomierte sich eine Nancy-Delegation um Stadträtin Maire gern etwa über Fernwärme. Foto: Fränkle

 

Westliche wie östliche Bande gepflegt: Klimaschutz, Wirtschaft und Kultur

So haben jüngst Karlsruhe und die englische Partnerstadt Nottingham eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Zusammenarbeit in Sachen Handel, Investitionen und wirtschaftliche Kooperation zu intensivieren.

 Alle hierfür notwendigen und umsetzbaren Maßnahmen sollten in Angriff genommen werden. Unterschrieben haben der Leiter von Nottinghams City Council als höchster politischer Vertreter der Stadt, Jon Collins, und für Karlsruhe Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Auf kulturellem Gebiet ist die Partnerschaft zwischen Jakobustheater und Theater „Die Käuze“ auf Karlsruher sowie Lace Market Theatre auf englischer Seite seit 1982 besonders lebendig. In einem Jahr geben die Karlsruher Vorstellungen in Nottingham, im anderen die Gäste aus der Partnerstadt in Karlsruhe. „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare bei den Käuzen sowie „Benefactors“ von Michael Frayn im Jakobus bereicherten das Programm der Karlsruher Theater, die beiden Produktionen des Theatres freilich in englischer Sprache.

Nach wie vor intensiv ist auch die Zusammenarbeit mit der lothringischen Großstadt Nancy. Jüngst war eine vierköpfige Delegation unter Leitung der für Stadtökologie zuständigen Stadträtin Aline-Sophie Maire in Karlsruhe, um sich im Rahmen eines „TANDEM“-Projekts von Bürgermeister Klaus Stapf, Fachleuten der Stadtwerke sowie von der Schulleitung und Schüler-innen und Schülern der Durlacher Oberwaldschule Klimaschutzprojekte in Karlsruhe erläutern zu lassen. Klimaschutz, waren sich Maire und Stapf einig, ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, bei denen es über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen gilt. Grenzübergreifende Zusammenarbeit gewinne immer mehr Bedeutung. Stapf wies in diesem Zusammenhang auf die bestehende Karlsruher deutsch-österreichisch-schweizerische Kooperation mit Salzburg und Winterthur in Sachen Klimaschutz hin.

Doch auch die Partnerschaften mit osteuropäischen Städten werden weiterhin gepflegt, nach Krasnodar etwa durch die Freundschaftsgesellschaft. Die in ihrem jüngsten Rundschreiben einmal mehr davon berichtet, dass Ärzte und Pflegekräfte aus Krasnodar am Städtischen Klinikum über drei Wochen ein Praktikum absolvierten. Auch südrussische Jugendliche waren auf Einladung des Stadtjugendausschusses in Karlsruhe. Und der Leiter des Krasnodarer Amtes für Außenbeziehungen, Boris Staroselskij, erhielt für seine Aktivitäten einen russischen Orden. -erg-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe