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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juni 2016

Gemeinderat: Fragen und Antworten

DASS ESCHEN weiter massenhaft absterben, ist kaum aufzuhalten. Foto: MMG

DASS ESCHEN weiter massenhaft absterben, ist kaum aufzuhalten. Foto: MMG

 

Bauvorhaben einsehen
Ein Online-Portal für Bauvorhaben bleibt auf unbestimmte Zeit verschoben, erfuhr die CDU auf Nachfrage zu ihrem Antrag von 2013. Plattformen erzeugten Mehraufwand statt Entlastung, etwa bei Nicht-Erreichbarkeit, zeigten Erfahrungsberichte. Rein virtuelle Anträge seien weder technisch noch rechtlich möglich, Bauherren schriftlich, im Zweifel mündlich zu informieren. Den zuständigen Stellen mangele es an Ressourcen, eine Lösung zu verfolgen, die zudem von IT-Entwicklungen abhänge.

Zukunft der Esche
Auch auf Karlsruher Waldgebiet wird das allgemeine Eschentriebsterben durch Pilzbefall anhalten, 80 bis 90 Prozent seien Revierleiten zufolge betroffen. Nur etwa sieben Prozent der Bäume landesweit gelten noch als gesund, befallene Bäume erholen sich nicht, und wegen des hohen Ausfallrisikos werden keine neuen Kulturen begründet, erklärte die Verwaltung zur Anfrage der Grünen-Stadträte Renate Rastätter, Bettina Lisbach (ausgeschieden), Johannes Honné und Zoe Mayer. Im Straßen- und Parkbild findet bei minimaler Ausfallrate keine spezielle Erfassung statt. Die Verkehrssicherheit ist Gradmesser.

Papiersammlung in Zahlen
Nach Bilanzen der Papiermüllmengen hat sich Jürgen Wenzel (FW) erkundigt. 6292 Tonnen Papier, Pappe und Kartonage wurden 2015 über die vor gut einem Jahr eingeführte städtische Tonne gesammelt, 5884 weiter über die Wertstofftonne. Kein Plus gegenüber 2014 in Summe, so die Verwaltung. Vereine sollen künftig ihre gesammelten Mengen dem Amt für Abfallwirtschaft melden. Zur privaten „Blauen Tonne“ liegen ebenfalls keine Daten vor. Aus weniger Wertstoff-Sortierungskosten resultiere eine Entlastung des Gebührenhaushalts um etwa 560000 Euro. -mab-

 
 

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