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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Juni 2016

Internationales: Delegation der Deutsch-Indischen Außenhandelskammer zu Besuch

Besuch in Karlsruhe: OB Mentrup mit IGCC-Präsident Hubert Reilard, Botschafter Dr. Martin Ney und Bernhard Steinrücke (v.r.) Foto: jowa

Besuch in Karlsruhe: OB Mentrup mit IGCC-Präsident Hubert Reilard, Botschafter Dr. Martin Ney und Bernhard Steinrücke (v.r.) Foto: jowa

 

Interesse an Karlsruhe wächst stetig / Besonders im Blickpunkt sind aktuell Themen wie IT, SmartCity und Industrie 4.0

Fächerstadt und TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) standen Montag im Fokus einer hochrangigen Delegation der Deutsch-Indischen Außenhandelskammer (IGCC) mit Sitz in Mumbai und derzeit rund 7.000 angeschlossenen deutschen wie indischen Unternehmen.

Die 15 indischen Unternehmer, Manager, Präsidenten und CEOs hatten dabei ein straffes Programm: Besuche, Besichtigungen und Gespräche, unter anderem bei Mercedes-Benz, der Firma Physikinstrumente PI, beim Fraunhofer Institut IOSB, beim Automotive Engineering Network sowie im Gründerzentrum „Perfekt Futur“ im Kreativpark Alter Schlachthof. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Themen IT, SmartCity und Industrie 4.0. „Themen, die hier in der Technologieregion stark vertreten und im Karlsruher Indiennetzwerk verankert sind“, erklärt Ralf Eichhorn, städtische Wirtschaftsförderung.

Karlsruhe hat seit Jahren eine starke Verbindung zum Subkontinent, ein aktives Netzwerk in Sachen Indien und sogar eine eigene Präsenz vor Ort in Pune. Die Millionenstadt im Bundesstaat Maharashtra, stellt sich für deutsche Firmen als äußerst deutsch-affin dar. Bislang siedelten sich dort über 300 deutsche Firmen an, viele aus Baden-Württemberg. Doch eine Einbahnstraße sei das nicht, das Interesse an Karlsruhe und der Region wachse stetig, betont Oberbürgermeister und TRK-Vorsitzender Dr. Frank Mentrup: „Wir können hier viel in die Prozesse einbringen und unser erfolgreiches Netzwerk einbinden.“ Karlsruhe könne dabei auch kleinere und mittelständische Lösungen bieten und somit Akzente setzen.

„Einen hervorragenden Ansatz“, sah darin auch Dr. Martin Ney, Deutschlands Botschafter in Indien, beim Treffen mit dem Karlsruher Stadtoberhaupt am Rande der Delegationsreise. „Voneinander wissen – und dabei Synergien schaffen“: für IGCC-Präsident und Unternehmer Hubert Reiland ein klarer Ansatz, um die zahlreichen Indien-Initiativen in Baden-Württemberg besser zu vernetzen. Dabei sei der Austausch sehr wichtig, gerade auch mit Blick auf das Thema SmartCity, das in Indien eine immer größere Rolle spiele. Hier setzt auch das Karlsruher Indiennetzwerk an. Die Aktivitäten zwischen Pune und Karlsruhe findet auch Bernhard Steinrücke, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Indischen Handelskammer in Mumbai, gut. Immerhin habe der Südwesten um Karlsruhe viele Themen zu bieten, die aktuell in Indien stark gefragt seien. Ob Kommunikation, Hightech, Netzwerke oder neue Technologien: Mit diesen Themen und dem Plus, dass auch Hochschulen in diesen Prozess eingebunden werden, kann Karlsruhe besonders punkten, war an den Fragen der indischen Unternehmer gut ablesbar. -jowa-

 
 

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