Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juli 2016

Busbahnhof: Fernbusterminal ist möglich

Ergebnis Machbarkeitsstudie im Hauptausschuss / Investorensuche initiieren

Ein Fernbusterminal mit zusätzlichen Funktionen ist an der Fautenbruchstraße möglich. Zu diesem Schluss kommen die Gutachter in der von der Stadt Karlsruhe in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie. Die für die Errichtung eines modernen Fernbusterminals vorgesehenen städtischen Grundstücke seien ausreichend und geeignet.

In nichtöffentlicher Sitzung befasste sich der gemeinderätliche Hauptausschuss am Dienstagnachmittag unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit den Ergebnissen der Studie.

Nach Beleuchtung mehrerer Varianten - mit Blick auf bauliche Konzepte sowie Eigentums- und Betreiberverhältnisse – fokussiert sich die weitere Prüfung auf die Einbeziehung eines Investors. Mit einem Interessenbekundungsverfahren für Investoren möchte der Hauptausschuss so die Möglichkeiten einer solchen Projektentwicklung auf dem Markt ausloten und die Prognosen aus der Machbarkeitsstudie mit realen Werten hinterlegen. Das Interessenbekundungsverfahren beginnt im Spätjahr dieses Jahres.

In die engere Prüfung einbezogen worden war in der Machbarkeitsstudie ein Fernbusterminal an der Fautenbruchstraße, rund 300 Meter südöstlich des Hauptbahnhofs, mit Schrankenanlage und zehn Haltepositionen für Fernbusse in Schrägposition. Hinzu kommen zwei Zusatzpositionen für den Schienenersatzverkehr.

Flächen beanspruchen zudem Park-&-Ride oder auch Taxistellplätze. Für Reisende ist ein überdachter Bereich im Erdgeschoss vor allem mit Warteraum und Toilettenanlage berücksichtigt worden. Zwei Stellplätze für Car-Sharing/E-Mobil sowie eine größere Fahrradanlage sollen die Serviceeinrichtungen ergänzen. Den Obergeschossen wurden mehrere Parkebenen sowie die Nutzungen Büro/ Dienstleistungen zugeordnet. -rie-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe