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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juli 2016

Durlach: Erweiterung der Raumfabrik

AM MODELL: Klaus Ochs (Geschäftsführer Raumfabrik, r.) erklärt einem Bürger die Planung auf dem B-Areal in Durlach. Foto: Knopf

AM MODELL: Klaus Ochs (Geschäftsführer Raumfabrik, r.) erklärt einem Bürger die Planung auf dem B-Areal in Durlach. Foto: Knopf

 

Die Raumfabrik in Durlach soll erweitert werden. Über den aktuellen Stand der Planung informierte die Stadt ein halbes Dutzend Interessierte im Bürgersaal des Durlacher Rathauses.

Entgegen der ursprünglichen Planung von 2001 sieht die erste Änderung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans Amalienbadstraße 41 vor, die Öffnung des Hofes Richtung Grünzone zu erhalten, um ein günstiges Mikroklima zu schaffen. Ferner soll das Plangebiet durch ein privates Wege- und Straßensystem erschlossen werden. Vornehmlich Büroflächen und Dienstleistungen sollen auf dem Areal angesiedelt werden.

"Insgesamt 1.100 Arbeitsplätze sollen hier entstehen“, sagte Architekt Veit Ruser bei der Veranstaltung. Parkierungsflächen und Parkhaus werden Platz für  500 PKW bieten. Gewerbliche Nutzungen wie Gastronomie, Möbelhandel, Boardinghaus und ähnliches soll auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern Einzug halten. Entgegen der ursprünglichen Planung mit kompletter Blockrandbebauung sieht die neue die Erhaltung des Hofs in Richtung Grünzone und Turmberg vor, um das Areal aufzuwerten.

Und: „Die Durchlüftung ist so absolut gewährleistet. Zudem gibt es eine intensive Begrünung des Areals, wie es der Gestaltungsbeirat gefordert hat“ so Ruser. Bei dem Info-Termin, der die Öffentlichkeit frühzeitig in die Planung mit einbezieht, wurden Änderungen der Verkehrslenkung und der Erschließung während der Bauphase angeregt. Positiv wurden vom Publikum insbesondere die einseitige Öffnung des Areals sowie die Vernetzung des Wegesystems in einer parkähnlichen Landschaft angemerkt.

Die Höhe der neuen Gebäude werden an den bisherigen Bestand anschließen, wie Architekt Sebastian Wünsch betonte. „Bei der Gestaltung werden wir uns sehr viel Mühe geben“, versprach Klaus Ochs, Geschäftsführer der Raumfabrik. Das Verfahren ermöglicht den Bürgern Ende 2016/Anfang 2017 weitere Stellungnahmen abzugeben. Bei zügigem Verlauf könnte das Projekt Ende 2018 realisiert sein.  -voko-

 
 

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