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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juli 2016

Partnerschaften: Von Jugendmusikern und Theaterschauspielern

SERIENSIEGER: Auch 2016 hat die Mannschaft aus Krasnodar (vorne) die Partnerschaftsregatta beim Hafenfest gewonnen. Foto: HA

SERIENSIEGER: Auch 2016 hat die Mannschaft aus Krasnodar (vorne) die Partnerschaftsregatta beim Hafenfest gewonnen. Foto: HA

 

Auch in schwierigen Zeiten intensive Beziehungen mit den Karlsruher Partnerstädten

Das Jugendorchester der Stadt Karlsruhe pflegt gute Beziehungen zum Orchester „Neue Welle“ aus dem südrussischen Krasnodar. Die jungen Musiker aus der Partnerstadt haben Karlsruhe 2010, 2012 und 2015 besucht, das Karlsruher Orchester war mit seinem Dirigenten Thomas Paha Mitte Mai abermals für etwa ein Woche in Krasnodar.

Die Karlsruher Tonkünstler haben gemeinsam mit ihren russischen Freunden geprobt und im vollbesetzten Rathaussaal ein umjubeltes Konzert gegeben. Zuvor hatte Krasnodars Oberbürgermeister Vladimir Evlanov die Gäste aus seiner „Lieblings-Partnerstadt“ herzlich begrüßt. Ziel der Reise war es auch, die russische Lebensweise und die Situation russischer Jugendlicher allgemein sowie in Schule, Universität und Ausbildung kennenzulernen.

Menschen aller Altersklassen sind in Karlsruhe und seinen Partnerstädten in Sachen Städtebeziehungen aktiv. So haben sich das Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe und der Evangelische Verein für Stadtmission Mitte Juni mit Fachkräften aus der rumänischen Partnerstadt Temeswar über Fragen der Altenhilfe ausgetauscht. Die Leiterin des Seniorenbüros, Kerstin Safian, hat die rumänischen Gäste offiziell im Namen der Stadt begrüßt.

Auch weitere Besuchergruppen aus den Partnerstädten wie der Stadtsingechor Halle oder die Teilnehmer eines deutsch-russischen Kongresses der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar wurden durch offiziell begrüßt.

Große Tradition hat die Paddelregatta mit Booten, die von den Partnerstädten und Partnerschaftsvereinen besetzt sind und das Rahmenprogramm bei der Firmenregatta der Rheinbrüder zum Auftakt des Hafen-Kultur-Festes bilden.

Diesmal waren freilich lediglich fünf Boote am Start. Unter anderem, weil die Mannschaft aus Temeswar aus familiären Gründen absagen musste. Wegen der geringen Anzahl der Boote hat man kurzerhand das Reglement geändert und alle fünf Boote bei zwei Rennen gegeneinander antreten lassen. Die Summer der beiden Laufzeiten war dann das Endergebnis. Schon traditionell ist der Sieg der Krasnodar-Mannschaft. Diesmal auch. -erg-

 
 

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