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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. Juli 2016

Rintheim: Wandel ist unübersehbar

SANIERUNG: Attraktiv für den Nachwuchs des Stadtteils ist der  neu gestaltete Spielplatz im Rintheimer Feld. Foto: Knopf

SANIERUNG: Attraktiv für den Nachwuchs des Stadtteils ist der neu gestaltete Spielplatz im Rintheimer Feld. Foto: Knopf

 

Sanierungsmaßnahmen „Soziale Stadt“ in Rintheim

Seit dem Jahre 2010 ist ein großer Teil Rintheims als Städtebauförderungsgebiet im Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Über den neuesten Stand der Entwicklung und künftige Vorhaben informierten in der siebten Stadtteilkonferenz Erster Bürgermeister Wolfram Jäger und etliche Experten die Bürger und Bürgerinnen kürzlich im Heinz-Schuchmann-Saal.

„Der Wandel ist in Rintheim unübersehbar. Man kann hier durchaus von einem Muster-Stadtteil sprechen, in dem auch das soziale Miteinander gestärkt wurde“, sagte Jäger eingangs. Er zählte diverse Maßnahmen auf, die bereits realisiert wurden oder in Bälde verwirklicht werden. Unter anderem die Umgestaltung des Hirtenwegs und der Mannheimer Straße sowie des Rathausplatzes, Energieeffizienz-Maßnahmen oder der geplante CAP-Markt. Von Seiten des Bürgervereins Rintheim wurde ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Stadt bei der Entwicklung des Ortsteils gelobt.

Über Praxiserfahrungen der Heinrich-Köhler-Schule als Ganztagesschule berichtete Rektor Hermann Bredl. „Hier wurde der Beweis erbracht, dass diese Entscheidung pro Ganztagesschule absolut richtig war. Wir haben Schüler aus beiden Teilen Rintheims, zudem stabile Schülerzahlen.“ Über bauliche Aktivitäten der Volkswohnung informierte VOWO-Teamleiter Frank Steuber. Die Außenmaßnahmen im Süden des Stadtteils seien zu einem großen Teil realisiert, so dass man sich ab Herbst auf den nördlichen Teil konzentrieren werde. Das Wegenetz wurde optimiert, der Spielplatz neu gestaltet, Elemente für Senioren und Bänke installiert sowie die Beleuchtung verbessert, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Umfangreiche Neuordnung

Die energetische Sanierung hatte das Referat von Dirk Vogeley von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zum Thema. Rund 40 Maßnahmen seien bautechnisch geplant und umsetzbar. Ab Herbst könne das Sanierungsmanagement konkret in die Umsetzung gehen. Über Baumaßnahmen informierte zudem Andreas Lehn (Stadtplanungsamt). Beispielsweise die Modernisierung Heinz-Schuchmann-Haus, Quartierspiel- und Seniorenplatz, Ausbau der Nord-Süd-Achse, Neuordnung des Staudenplatzes oder Umbau der Mannheimer Straße mit Gleismittenerweiterung der VBK. Soziale Projekte sowie Aktivitäten des Stadtjugendausschuss wurden bei der Stadtteilkonferenz in Rintheim ebenfalls vorgestellt. -voko-

 
 

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