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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Gemeinderat: Am Bedarf orientieren

Weitere Hortprojekte in die Planung aufgenommen

Schülerhorte sollen nicht mit dem Betreuungsangebot in Ganztagsschulen konkurrieren und werden, so sie sich auf dem Gelände oder im Gebäude einer Ganztagsschule befinden, nach und nach abgebaut. Fungieren Horte als Stadtteileinrichtung und betreuen Kinder mehrerer Schulen, bestehen sie vorerst weiter.

Und wo es kein Ganztagsangebot gibt, werden Horte bei Bedarf aus- oder neu gebaut. Der Gemeinderat hat deshalb bei seiner Sitzung am Dienstag mehrheitlich zugestimmt, den Schülerhort Hopfenstraße (Grünwinkel) um eine halbe Gruppe oder zehn Plätze zu erweitern und in der Uhlandschule (Südstadt) eine Gruppe oder 20 Plätze zusätzlich zu schaffen.

Die AfD begrüße den Ausbau der Horte, erklärte Stadtrat Marc Bernhard, die Situation habe sich „massiv verbessert.“ Für 19 Kinder der Waldschule in Neureut-Kirchfeld gebe es allerdings noch „keine zufriedenstellende Lösung“, verwies er auf seinen Ergänzungsantrag, der einen „schultäglichen Transfer“ in die zwei Kilometer entfernte Nordschule anregte. Dort sei eine „erhebliche Anzahl“ an Plätzen frei. In der Waldschule werde zur Deckung des Bedarfs eine flexible Nachmittagsbetreuung angeboten, lehnte die Verwaltung - und mit ihr die Ratsmehrheit - das Ansinnen ab. Möglich wäre auch ein Wechsel des Schulbezirks, damit könne das Ganztagsangebot der Nordschule genutzt werden. Ein Transfer sei keine Option, machten die Stadträtinnen Bettina Meier-Augenstein (CDU), Yvette Melchien (SPD) und Renate Rastetter (Grüne) klar, damit würde ein Präzedenzfall geschaffen. -maf-

 
 

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