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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Nachhaltigkeit: Vier Schulen erhielten diesen Montag Grüne Pyramiden

GRÜNE PYRAMIDEN für besonderen Einsatz in Sachen Nachhaltigkeit gab’s am Montag für vier Karlsruher Schulen. Foto: Fränkle

GRÜNE PYRAMIDEN für besonderen Einsatz in Sachen Nachhaltigkeit gab’s am Montag für vier Karlsruher Schulen. Foto: Fränkle

 

Zum vierten Mal hat Bürgermeister Klaus Stapf Grüne Pyramiden vergeben. Der erste Preisträger war seinerzeit „das Fest“, weshalb der Festakt zur Vergabe 2016 am Montag auf dem „Fest“-Gelände ausgetragen wurde.

Die Grüne Pyramide ist mittlerweile eine städtische Auszeichnung für Schulen, die sich in einer der vier Kategorien Klimaschutz, Naturschutz, Umwelt und faire Welt sowie Gesundheit besonders und beispielhaft engagieren. Sieben Schulen haben sich 2016 mit ihren Aktivitäten beworben. Und keine, so Stapf, war Verliererin. Daher gab es drei zweite Preise, die in Form einer Urkunde und eines kleineren Geldbetrags an das Fichte-Gymnasium, die Schule im Lustgarten und die Element-i-Schule gingen.

Den vier Gewinnern der hölzernen Pyramiden gab Moderatorin Birgit Bastian jeweils Gelegenheit, ihre Projekte kurz vorzustellen. In der Kategorie Naturschutz gab es zwei Gewinner, weil sie für die Jury gleichwertig waren und es keine Bewerbung in der Kategorie Klimaschutz gab. Dass sich hier niemand bewarb war für Stapf nicht tragisch, denn in früheren Jahren hatte es hier viele Bewerbungen gegeben.

Sowohl die Grundschule Wolfartsweier als auch die Europäische Schule verfügen über großzügige, naturnahe Gelände, die die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften intensiv betreuen. Beide Schulen haben von den Kindern saisonal bepflanzte und gepflegte Beete angelegt. Nisthilfen und Wildbienenhotels bieten Tieren Unterschlupf. Die Grundschule Wolfartsweier betreut zudem ein Biotop in der Nähe der Schule.

In der Kategorie Umwelt und faire Welt siegte das St. Dominikus-Gymnasium, das sich seit 16 Jahren aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt und nach dem europäischen Umweltsiegel EMAS zertifiziert ist. Und die Nummer eins in Sachen Gesundheit war in diesem Jahr die Gutenbergschule. Zu jeder Grünen Pyramide gab‘s eine Urkunde und 1.000 Euro. -erg-

 
 

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