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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Planungsausschuss: Zum Quartiersplatz machen

BARBAROSSAPLATZ soll aufgewertet werden. Foto: Fränkle

BARBAROSSAPLATZ soll aufgewertet werden. Foto: Fränkle

 

Ergebnis des Bürgerworkshops Barbarossaplatz im Planungsausschuss

Den Barbarossaplatz wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner aus der Südweststadt und aus Beiertheim als einen Quartiersplatz zum Verweilen. Dabei machte der Workshop im Herbst 2015 deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger beim Thema Aufwertung der Aufenthaltsqualität vor allem an den Süden des durch die Ebertstraße durchtrennten Platzes denken.

Neue Sitzmöglichkeiten und schattenspendende Bäume sollen daher im Umfeld der Sonnen-Apotheke zusammen mit entsprechender Beleuchtung Anreize zum Aufenthalt geben. Diese und weitere Ideen, die aus dem Workshop zur Neugestaltung des Platzes mit rund 80 Bürgerinnen und Bürgern nun bei der Planung weiter berücksichtigt werden, stellte das Stadtplanungsamt dem Planungsausschuss vor, der in nichtöffentlicher Sitzung letzte Woche unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert tagte.

Ursprünglich hatte Beiertheim im Jubiläumsjahr 2015 den Barbarossaplatz im Rahmen eines Stadtteilprojektes in den Fokus rücken wollen. Das war Anlass für die Stadt, über eine dauerhafte Neugestaltung nachzudenken - und dies auf Wunsch des Gemeinderates unter Einbeziehung der Bürgerschaft im Rahmen eines Workshops. Der Platz ist größtenteils durch Wohnbebauung umgeben, ist mit rund 80 Bäumen durchaus begrünt, wird aber auch stark zum Parken genutzt. Mit jeweils einer Bank im Süden und Norden ist er derzeit eher dürftig mit Sitzgelegenheiten ausgestattet.

Anliegen im Bürgerworkshop war, den südlichen Bereich flexibler nutzbar zu machen. Daher soll hier eine wassergebundene Fläche für Aktivitäten aus der Bürgerschaft entstehen. Zudem soll im nördlichen Teil die Spielstraße an den Einmündungen aufgepflastert werden, um die für diese Stelle geltenden Verkehrsregeln - keine Vorfahrt bei der Ausfahrt aus der verkehrsberuhigten Zone - zu unterstreichen. Das - derzeit auch illegale - Parken soll geordnet werden, unterm Strich sind es dann acht Parkplätze weniger. Gewünscht werden zudem mehr Fahrradstellplätze. Die Fußläufigkeit in Nord-Süd-Richtung wird mit einem durchgehenden Gehweg verbessert. Keine Lösung gibt es derzeit für das Anliegen, die St. Michael Kirche besser an den Platz anzubinden, Knackpunkt ist hier der Niveauunterschied zwischen Kirche und Platz. –rie-

 
 

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