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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Schlossgarten Durlach: Im Kleinod locken Wasserspiele

VERWEILEN UND AUSSPANNEN: Helmut Kern, Tom Dueck (Hochbauamt Durlach), Alexandra Ries und Thomas Henz testen die Brunnenschale des neuen Anziehungspunkts im Durlacher Schlossgarten. Foto. Fränkle

VERWEILEN UND AUSSPANNEN: Helmut Kern, Tom Dueck (Hochbauamt Durlach), Alexandra Ries und Thomas Henz testen die Brunnenschale des neuen Anziehungspunkts im Durlacher Schlossgarten. Foto. Fränkle

 

Neue Brunnenanlage im Durlacher Schlossgarten / Barrierefreie City-Toilette bei Spielplatz

Als Markgraf Karl II von Baden im Jahre 1565 seine Residenz von Pforzheim nach Durlach verlegte, ließ er bei seinem neuen Schloss einen Lustgarten errichten. Dessen Reste bilden auf einer 3,5 Hektar großen Fläche den heutigen Durlacher Schlossgarten.

Mit seinem Rosengarten, einladenden Rasenflächen, Baumriesen und einer der ältesten Kastanienalleen Deutschlands bietet der innerstädtische Park Durlachern wie Besuchern jede Menge Möglichkeiten, auszuspannen und Kraft zu tanken.

Eine besondere Rolle dabei spielt jetzt auch der neue Brunnen in der Mitte des Kleinods, der seinen 1903 erbauten und längst marode gewordenen Vorgänger ersetzt. Und mehr als das: „Er passt sich harmonisch in die älteste öffentliche Grünanlage Karlsruhe ein und setzt selbst einen wichtigen Akzent“, betonte Ortsvorsteherin Alexandra Ries bei der offiziellen Übergabe des 250.000 Euro teuren Neulings an die Bevölkerung.

Für Aufsehen sorgt zunächst die sprudelnde Wasserfontäne, die schon von Weitem zum Betrachten und Verweilen einlädt. Größe und Standort des Brunnens sind geblieben, der „große Rest“ aber ist auf Grundlage des vom Gartenbauamt erstellten Konzepts für den Schlossgarten zeitgemäß gestaltet. Die Brunnenschale etwa hat eine Sitzkante aus hellem portugiesischem Granit erhalten und ist so gebaut, „dass die Besucher direkt an das Wasser herantreten können“, erläuterte Helmut Kern, der Leiter des Gartenbauamts. Das gesamte Um- und Blickfeld entwickelten städtische Gärtner unter Projektleitung von Thomas Henz zur modernen, offenen Anlage weiter, die einfühlsam historische Elemente integriert.

Neben dem Brunnen gibt es noch eine weitere Neuerung: Beim Spielplatz hat die Firma Wall/Decaux eine barrierefreie Toilettenanlage aufgestellt. -trö-

 
 

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