Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Spatenstich für dm-Unternehmenszentrale: Ein guter Tag für Karlsruhe

SCHAUFELN FÜR DEN dm-ERFOLG: Viele Menschen arbeiten an der Umsetzung des Großprojekts dm-Unternehmenszentrale – wie hier beim offiziellen ersten Spatenstich. Foto: Fränkle

SCHAUFELN FÜR DEN dm-ERFOLG: Viele Menschen arbeiten an der Umsetzung des Großprojekts dm-Unternehmenszentrale – wie hier beim offiziellen ersten Spatenstich. Foto: Fränkle

 

120 Millionen Euro / Info-Pavillon für Öffentlichkeit

Start für das Großprojekt von dm-drogerie markt an der Durlacher Allee: Mit dem ersten Spatenstich für die Unternehmenszentrale am vergangenen Samstag durch Erich Harsch, Vorsitzender dm-Geschäftsführung, OB Dr. Frank Mentrup, Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und unter anderem dm-Gründer Götz W. Werner ist das 120-Millionen-Projekt aus den Startlöchern heraus.

„Wir haben heute öffentliche und deutliche Zeichen für die Weiterentwicklung von dm gesetzt“, betonte Harsch. Vor Baustellenbeteiligten, politischen Repräsentanten, dm-Geschäftspartnern sowie der Anwohnerschaft aus Untermühl- und Dornwaldsiedlung hob er die Verbundenheit des Unternehmens mit Karlsruhe hervor und betonte: „Wir haben sehr ordentlich und sehr lange geplant, weshalb wir hoffen, dass die Bauzeit weniger Überraschungen birgt.“ Zu den Anwohnerinnen und Anwohnern gewandt bat er schon jetzt um Verständnis für unvermeidliche Störungen, die mit dem Großprojekt einhergehen. Mit einem Info-Pavillon direkt vor Ort stellt dm das Projekt der Öffentlichkeit vor.

Dank der guten Vorbereitung bei „stets konstruktiver Zusammenarbeit mit der Stadt“ ist Harsch zuversichtlich, dass im Frühjahr 2019 der Umzug aus den bislang allein sieben Karlsruher Standorten in das viergeschossige, „funktionale, aber auch menschengerechte“ Gebäude stattfinden kann. Im ersten Bauabschnitt entstehen rund 1.500 Arbeitsplätze. Der Plan des Architekturbüros Lederer Ragnarsdóttir Oei macht eine künftige bauliche Erweiterungen möglich. Den dm-Campus in der Untermühlsiedlung nennt Harsch statt Unternehmens-Zentrale lieber „filialunterstützende Dienste“, schließlich habe der Drogeriefilialist „über 3.300 weitere Standorte in zwölf europäischen Ländern.“

Der neue Unternehmenssitz sei das wichtigste Karlsruher Bauprojekt dieses Jahres, vielleicht sogar das wichtigste des Jahrzehnts, betonte OB Dr. Frank Mentrup. Die dm-Entscheidung für diese mit Autobahn und anderen Verkehrsachsen ideal angebundene „prominente Stelle“ sei „ein Bekenntnis für diese Stadt“. Für die Entwicklungsachse Durlacher Allee löse das Projekt einen Schub aus. Mit weiteren beachtlichen Folgewirkungen: „Sie bringen Dynamik in den Karlsruher Büromarkt, indem Sie ihre bisherigen Flächen frei machen – und tun so der Gewerbeentwicklung für Karlsruhe etwas Gutes“, erläuterte Mentrup. Die dm-Zentrale sei weiterer Meilenstein in der außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte des Unternehmens, führte die neue Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut aus, für die es gleichsam der „Antrittsbesuch in Karlsruhe“ war. –rie-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe