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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Tiefbauamt: Schilder sind längst Kult

FÜNDIG GEWORDEN: Eduard und Lisa nehmen vom Flohmarkt eine Signalanlage und ein Elch-Schild mit nach Hause. Foto: Knopf

FÜNDIG GEWORDEN: Eduard und Lisa nehmen vom Flohmarkt eine Signalanlage und ein Elch-Schild mit nach Hause. Foto: Knopf

 

Flohmarkt des Tiefbauamts lockt Sammler in Scharen an

Längst zur Kultveranstaltung hat sich der Schilderflohmarkt des Tiefbauamts entwickelt. Schildersammler weit über die Grenzen von Karlsruhe kommen, um Sammlerstücke zu erstehen. So auch am vergangenen Samstag.

Doch dieses Mal war der Andrang deutlich größer als sonst. „Wir haben Gäste von Mainz bis Stuttgart. Schon vor der Öffnung standen 70 Leute vor der Tür“, sagte Gunther Lott, Leiter der Abteilung Verkehrslenkung, der den Schilderflohmarkt 1999 ins Leben rief. Neben dem SWR war auch ein Team des ZDF vor Ort. um Interviews zu machen.

Fündig wurden etwa Eduard und Lisa. Der Radiologe und die Studentin entschieden sich für eine komplette Signalanlage und ein kurioses Schild mit Elch. „Die Ampel wird als Beleuchtung im Wohnzimmer umgerüstet“, meinte Eduard. Es gab etliche skurrile Schilder zu erstehen. So prangt etwa eine Bauarbeiterin statt eines Bauarbeiter auf einem Schild. „Am beliebtesten ist das mit der Dampflok“, betont Lott. Das Karlsruher Tiefbauamt ist das einzige bundesweit, das solch einen Markt anbietet. Mittlerweile wurden mehr als 85.000 Euro seit Bestehen generiert. Die erspielte Summe kommt städtischen Kindergärten zu Gute. -voko-

 
 

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