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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juli 2016

Zoologischer Stadtgarten: Alte Bekannte und neue Zoo-Bewohner

ALTE BEKANNTE: Flunder, die Riesenschildkröte mit dem flachen Panzer lebt in der Schildkröten-WG im Exotenhaus. Foto: Fränkle

ALTE BEKANNTE: Flunder, die Riesenschildkröte mit dem flachen Panzer lebt in der Schildkröten-WG im Exotenhaus. Foto: Fränkle

SCHNÄBELN: junger Saruskranich Foto: Fränkle

SCHNÄBELN: junger Saruskranich Foto: Fränkle

 

Alte Bekannte kommen zurück, neue Tiere erobern ihr Zuhause: Im Zoologischen Stadtgarten gibt es einiges Neue für die Besucherinnen und Besucher zu sehen.

So ist Flunder, die Riesenschildkröte mit dem äußerst flachen Panzer, zurückgekehrt. Weil die Haltungsbedingungen vor allem im Winter nicht optimal waren, wurde sie 1997 an den Tierpark Bochum abgegeben. Die mittlerweile rund 60 bis 70 Jahre alte Riesenschildkröte lebt seit Ende Juni im Exotenhaus des Zoos.

Im Südamerikahaus hat Gelbbrust-Ara Coco Gesellschaft durch einen Artgenossen bekommen. Hinter den Kulissen sind hier zudem zwei Tucumán-Amazonen geschlüpft. Damit knüpft Karlsruhe an Erfolge Anfang der 1990er Jahre an, als der heutige Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt (damals als Student für die Biologie-Diplomarbeit) zusammen mit den Vogelfreunden Achern ein Erhaltungszuchtprogramm für diese äußerst seltene Papageienart initiierte und sich so mit der Zucht von Tucumán-Amazonen einen Namen machte.

Beim Giraffenhaus wiederum gibt es eine neue Voliere für Graupapageien. Hier lebt Nicki, ein aus Privathaltung stammendes Tier, das vorübergehend im Büro von Reinschmidt untergebracht war, mit einem Weibchen, das auch privat gehalten wurde. Und wenn die Saruskraniche durch ihr Gehege schreiten, folgt ihnen seit Mitte Juli ein Küken, um den sich beide Elternteile kümmern. Im Streichelzoo wiederum erfreut Elli, ein Alpaka-Junges, vor allem die Jungen und Mädchen.


Vitus, Larissa und Nika wiederum haben seit kurzem in ihrem Gehege wieder eine strahlende Gletscherlandschaft. Kunstfelsbauer Thürnau hat in den letzten zweieinhalb Wochen den grau gewordenen künstlichen Eisberg der Eisbärenanlage in einen bläulich schimmernden Eisberg verwandelt. Zudem modelliert er gerade die neue Erdmännchenanlage, die noch im Sommer fertig werden soll, sowie die neue Voliere für die Schnee-Eulen. -rie-

 
 

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