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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juli 2016

Ausschuss für öffentliche Einrichtungen: Mehr Elektrofahrzeuge

ELEKTRISCH VORAN kommen demnächst manche städtische Fahrzeuge wie dieses Auto im Bestand des Fahrzeugpools für die Bürgermeister. Foto: Fränkle

ELEKTRISCH VORAN kommen demnächst manche städtische Fahrzeuge wie dieses Auto im Bestand des Fahrzeugpools für die Bürgermeister. Foto: Fränkle

 

Im Ausschuss auch besseres Infosystem für Hauptfriedhof

Die Stadt Karlsruhe wird ihren Bestand an Elektrofahrzeugen ausbauen. Das Konzept für die nächsten Beschaffungen wurde dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen unter Vorsitz von Bürgermeister Klaus Stapf vorgestellt.

Der Gemeinderat hatte die Verwaltung damit beauftragt, den Anteil an Elektrofahrzeugen im Fahrzeugpool der Stadt zu erhöhen. Für die Beschaffung dieser Fahrzeuge wurden durch den Gemeinderat 350.000 Euro im Doppelhaushalt 2015/2016 zur Verfügung gestellt. Die Stadtwerke als Kooperationspartner unterstützen die Stadt.
Fünf Kleinwagen im Fahrzeugpool der Stadt stehen zur Erneuerung an. Die Neuwagen werden elektrisch angetrieben sein.

Im Fahrzeugpark des Bürgermeisteramtes fahren künftig drei Autos mit Elektromotoren. Eines davon ist ein Hybrid-Fahrzeug, ein anderes ein von den Stadtwerken zur Verfügung gestelltes Elektromobil. Für das Friedhofs- und Bestattungsamt werden fünf moderne Elektrolastenfahrzeuge mit einer Tonne Nutzlast beschafft. Für diese ist keine besondere Lade-Infrastruktur notwendig, sie können an normalen Steckdosen „betankt“ werden. Im Parkhaus und im Rathaushof werden Ladestationen eingerichtet.

Aus diesen drei Pilot-Maßnahmen sollen Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen werden, auf deren Grundlage die Weiterführung des E-Mobilitäts-Projektes bewertet werden kann. Nach einem Antrag aus dem Gemeinderat hat die Verwaltung ein besseres Informationssystem für Besucherinnen und Besuchern des Hauptfriedhofes erarbeitet. Dieses wurde dem Ausschuss für öffentliche Einrichtungen ebenfalls vorgestellt. Künftig wird es möglich sein, im Internet nach Grabstätten zu suchen. Ab Anfang 2017 können sich Besucherinnen und Besucher des Hauptfriedhofs an einem Infoterminal beim Haupteingang digital über Trauerfeiern am jeweiligen Tag informieren, einen Lageplan des Friedhofs ansehen und sich auch außerhalb der Dienstzeiten auf die Suche nach Gräbern machen. Zudem werden an Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten Kurztexte zu den dort Bestatteten angebracht. Längere Versionen werden im Internet zu lesen sein.

Zu Beginn leitete Erster Bürgermeister Wolfram Jäger die Sitzung, weil das Ordnungs- und Bürgeramt zu seinem Dezernat gehört. Dessen Abteilung Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen hat die Ausschussmitglieder darüber unterrichtet, dass es auch in Zukunft keine Katzenschutzverordnung in Karlsruhe geben werde. Am Runden Tisch war mit den Katzenschutzvereinen vereinbart worden, wild lebende Katzen an zwei Stellen in der Stadt, im Elfmorgenbruch und am Rheinhafen, auf ihren Gesundheitszustand zu untersuchen – ohne negativen Befund. -erg-

 
 

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