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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. Juli 2016

Gemeinderat: Alles ausschöpfen

WOHNRAUM SCHAFFEN: Dies soll nicht nur durch Neubauten geschehen, sondern auch durch Ausbauten und Aufstockungen. Foto: Fränkle

WOHNRAUM SCHAFFEN: Dies soll nicht nur durch Neubauten geschehen, sondern auch durch Ausbauten und Aufstockungen. Foto: Fränkle

 

Wo möglich, Wohnungen im Bestand schaffen

Das Bauordnungsamt stellt dar, was es für Möglichkeiten gibt, mehr Wohnraum im Bestand zu schaffen, etwa durch Aufstockungen oder Ausbau, versicherte OB Dr. Frank Mentrup auf entsprechende Anträge der Fraktionen von Grünen und KULT.

Es gelte nicht, Leerstände zu erforschen, sondern denjenigen Anregungen zu geben, die aufstocken könnten. Und ein Bewusstsein zu schaffen, was noch drin wäre, und darüber auch mit großen Bauträgern und Genossenschaften zu reden. „Schnelle und kleine Schritte bei effektiver Umsetzung samt eines von der Verwaltung organisierten runden Tisches und eines städtischen Managers“ regte Gisela Fischer (SPD) an. „Packen wir es an und reden nicht länger“, stimmte ihr Hermann Brenk (CDU) zu.

Privates solle privat bleiben, wobei der private Wohnungsbau  80 Prozent des Marktes, die Genossenschaften dagegen nur 20 bestimmten. „Immobilienbesitzern Freiheiten zu gewähren“, verlangte Uwe Lancier (KULT). „Obligatorische Stellplätze zu überprüfen und zu deregulieren“, sah Karl-Heinz Jooß (FDP) als Lösungsbausteine. „Wir benennen die Knappheit seit zehn Jahren“ stellte Niko Fostiropoulos (Die Linke) fest. Er erwarte jetzt für den Doppelhaushalt echte Anträge. -cal- 

 
 

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