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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. September 2016

Forst: Esche vor dem Aus?

Waldbegehung zur Situation der Esche

Das massive Eschentriebsterben schreitet weiter voran - auch in Karlsruhes Wäldern, wo nahezu alle Eschen altersunabhängig betroffen sind. Bei einer öffentlichen Begehung mit den Vereinen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Hardtwaldfreunde am Sonntag, 18. September, im Staatswald Füllbruch erläutern Forstdezernent Klaus Stapf und Forstamtsleiter Ulrich Kienzler Ursachen, Symptome und Auswirkungen.

Vor zehn Jahren wurde die durch einen ostasiatischen Pilz eingeschleppte Baumkrankheit erstmals im Land beobachtet, seither breitet sie sich auf fatale Weise aus. Und die Lage verschlechtert sich zusehends, auch wenn die Trockenheit den Eschen einer Landesuntersuchung zufolge zuletzt eine Atempause verschaffte. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es noch keine.

Interessierte können sich ohne Anmeldung selbst ein Bild machen. Der Forst nördlich des Grötzinger Gewerbegebiets Rossweid steht dabei exemplarisch für alle Waldflächen. Treffpunkt: 10.30 Uhr am Ende der Greschbachstraße im Wendekreis. Die Waldbegehung dauert wohl bis etwa 12 Uhr.

Eschenstengelbecherchen lautet der Name des unscheinbaren Erregers, dessen Fruchtkörper auf am Boden liegenden Blättern wachsen. Die Pilzsporen infizieren dann Blätter und Triebe in den Kronen.

 
 

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